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Filmkritik: Kindsköpfe

Wenn fünf der angesagtesten Comedystars der USA gemeinsam in einem Film auftreten und dieses Quintett sogar schon seit längerem im wirklichen Leben befreundet ist, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Das ist nun auch in Dennis Dugans „Kindsköpfe“ der Fall, eine Komödie, die zwar keine Perle der Filmkunst, aber über weite Strecken durchaus unterhaltsam und lustig ist. Und das generationsübergreifend! Entstanden ist also ein Teeniefilm, der auch für Erwachsene geeignet ist. Und der die Gesetze des Familienkinos erstaunlich souverän umsetzt.

Die Comedians, allesamt übrigens Mittvierziger, sind: Chris Rock, der quirlige Schwarze, Kevin James, der sympathische Dicke, Rob Schneider, der esoterisch Angehauchte, David Spade, der Möchtegern-Frauenheld. Und last but not least Adam Sandler, wie fast immer mit Baseballkappe, der auch des Drehbuch geschrieben hat. Sogar ein weiblicher Hollywood-Star ist mit von der familienfreundlichen Kinopartie: Salma Hayek, die Sandlers schwer erotische Filmfrau Roxanna verkörpert.

Die Handlung selbst ist schnell erzählt. Die fünf spielen alte Schulfreunde, die mit 12 Jahren eine Basketball-Meisterschaft gewonnen haben. Nun ist ihr damaliger Trainer, den sie verehrt und geliebt haben, gestorben. Und anlässlich seiner Beerdigung verbringen sie mit ihren Familien gemeinsam ein Wochenende, um mal wieder die alten Zeiten aufleben zu lassen. Dabei schwelgen unsere mittlerweile gestandenen Familienväter in Erinnerungen, erleben kleine meist lustige Abenteuer. Es gibt Eifersüchteleien und Liebeleien. Und da unsere Helden nun einmal Komödianten sind, läuft vieles komisch schief. Zwar setzt der Film vor allem auf klamaukige Situationskomik, aber wirklich amüsant wird er, wenn die fünf sich locker und witzig unterhalten über Gott, die Welt und Frauen. Und auch der Spaß, den das Quintett bei den Dreharbeiten gehabt haben muss, überträgt sich auf die Zuschauer, so dass selbst einige überflüssige Zoten nicht weiter stören.

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  1. August 19, 2010 um 3:41 pm

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