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Sauwetter

Mops und Schnee passen zusammen wie Lakritze und Spinat. Also überhaupt nicht. Was man ja auch als Mensch irgendwie verstehen kann. Doch das tierische Drama mit dem kalten Wetter beginnt meist schon in der warmen Wohnung. Wenn unser Mops Oskar beim frühmorgendlichen Gassi gehen mal wieder feststellen muss, dass man bei einem solchen Sauwetter eigentlich keinen Hund vor die Tür jagt, ist für ihn der Tag gelaufen. Von nun an hat er den ganzen Tag über keine Lust mehr rauszugehen, liegt lieber leise vor sich hin pupsend in seinem Körbchen oder heftig schnarchend auf dem Sofa.

Doch dummerweise haben sogar Möpse regelmäßig Bedürfnisse, die sie nur im Freien verrichten sollten. Dass es nicht wie bei Katzen auch Hundeklos gibt, ist wirklich eine Kulturschande oder einer der unerklärlichen Irrtümer der Natur. Jedenfalls muss ein Hund mehrmals täglich vor die Tür. Also auch unser Oskar. Und von dieser Regel gibt es keine Ausnahmen, auch nicht wenn es nass schneit und eiskalt stürmt.

Bloß unser Kleiner weiß ja bereits seit dem frühen Morgen, dass es draußen so richtig ungemütlich ist. Und obwohl er eigentlich dringend muss, hat er – verständlicherweise! – keine Lust vor die Tür zu gehen. Wenn man ihn dann anleinen will, legt er sich in seinem Körbchen fast automatisch schon auf den Rücken und streckt alle Viere von sich. So kommt man zum einen kaum an sein Halsband heran und zum anderen kann man ihn so natürlich bestens am Bauch streicheln. Was er dann auch sichtbar genießt.

Hat man ihn doch irgendwann angeleint, denkt er gar nicht daran aufzustehen. Nur mit sanftem Druck und sachlicher Beharrlichkeit folgt er einem schließlich nach draußen mit einer völlig angewiderten Körperhaltung. Ungewöhnlich schnell sucht er sich dort dann einen passenden Platz, hebt schleunigst das Bein (Ja, das macht Oskar jetzt auch!) und verrichtet kurz danach genauso zügig auch das große Geschäft. Anschließend gibt es kein Halten mehr. Er will sofort zurück in die Wohnung, wo er glücklich, die Zumutung überstanden zu haben, herumrennt und –hüpft. Bis er sich wieder in sein Körbchen oder aufs Sofa legt, um erschöpft vor sich hin zu schnarchen. Man soll ja auch als Mops nichts übertreiben.

 

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