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Archive for April 2011

Abwesende Dichter

April 25, 2011 1 Kommentar

Jetzt steht dem Siegeszug der elektronischen Bücher, also den eBooks, wohl auch bei uns nichts mehr im Weg. Dreieinhalb Jahre nach dem Marktstart des Kindle in den USA bringt der Internet-Versandriese Amazon nun diesen sogenannten eReader (sprich: Lesegerät) auch in Deutschland auf den Markt. Und bereits erste Verlage haben speziell auf den Kindle abgestimmte Angebote angekündigt – darunter „Die Zeit“, die „FAZ“ sowie Zeitschriften wie die „Wirtschaftswoche“. Und auch den Verkauf der eBooks wird dies erheblich fördern. In den USA rechnet man beispielsweise bis 2015 mit einer Verdreifachung der Verkaufszahlen von elektronischen Büchern auf insgesamt rund drei Milliarden Exemplare.

Dennoch existierte auch in Amerika bis vor kurzem ein drängendes Problem, für das es noch keine richtige Lösung gab: Wie signiert ein Autor eigentlich elektronische Bücher? Bisher gab es für eBook-Leser nur sehr improvisierte Lösungen, in dem ein Autor nach einer Lesung beispielsweise die Rückseite der Lesegeräte selbst mit seiner Unterschrift versehen hat. Aber allein schon der Platz dafür ist bei den iPads, Kindles oder Oyos doch arg beschränkt. Genau wie die Haltbarkeit einer auf das Gerät gekritzelten Dichter-Unterschrift. Doch wo ein Wille ist, ist meist auch ein Weg – und der heißt in diesem Fall „Autography“ (www.autography.us.com), eine Software, die das Signieren elektronischer Bücher ermöglicht. Vorausgesetzt der Dichter hat ein Gerät wie das iPad, aber das gehört wohl mittlerweile zur Grundausstattung eines zeitgenössischen Autoren.

Dabei – verkürzt gesagt – krakelt der Dichter mit einem speziellen Stift seine Unterschrift auf eine elektronische Seite seines iPads, die anschließend via Internet auf das Lesegerät der Kunden geschickt und in das elektronische Buch eingefügt wird. Möglich ist übrigens auch das Signieren von elektronischen Fotos. Und noch etwas ist fast schon revolutionär: Der Autor braucht beim Signieren persönlich gar nicht anwesend zu sein, um seine Unterschrift zu versenden. Er kann also zukünftig auch bei und nach Live-Interviews im Fernsehen oder Radio die eBooks seiner Leser vor den Geräten signieren. Oder, wie tatsächlich getestet, in einem Flugzeug über den Irak, wo der US-Autor T. J. Waters die Bücher von Soldaten mit seiner elektronischen Unterschrift versehen hat. Und somit steht dem Siegeszug der eBooks wohl wirklich nichts mehr im Weg.

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Ostern 2011

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Nicht schlecht

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