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Archive for Mai 2011

Kritik: Hangover 2

Ein Riesen-Überraschungserfolg weltweit war vor zwei Jahren „Hangover“. Und nun ist die Fortsetzung dabei, die am Donnerstag auch bei uns in den Kinos anläuft, diesen Erfolg noch zu toppen: Am vergangenen Start-Wochenende spielte der Film in den USA und Kanada mehr als 80 Millionen Dollar ein. Und ist damit die erfolgreichste amerikanische Erwachsenenkomödie aller Zeiten. Was umso erstaunlicher ist, weil Teil 2 für Leute, die den ersten gesehen haben, wirklich nichts Neues zu bieten hat, ja fast wie ein Klon des ursprünglichen Films daherkommt. Dennoch keine Bange: lachen kann man trotzdem über eine Vielzahl von netten, albernen oder schwarzhumorigen Gags.

„Hangover 2“ folgt also dem lustigen Erfolgsrezept des ersten Teils. Die durchweg sympathische Männerclique, Stu (Ed Helms), Phil (Bradley Cooper), Doug (Justin Bartha) und besonders amüsant Alan (Zach Galifianakis), bricht erneut auf, weil einer von ihnen heiratet. Junggesellenabschied soll zünftig gefeiert werden. Man sitzt zusammen und trinkt. Und weiß am nächsten Morgen nicht mehr, was in der Nacht geschehen ist: Filmriss! Außerdem ist einer von ihnen, diesmal jedoch der mitfeiernde 16-jährige Bruder der Braut, spurlos verschwunden. Und dazu gibt es dann noch ein paar haarsträubende Einfälle – bis sich alles am Schluss, beim glücklichen Finale, in Wohlgefallen auflöst.

Schauplatz ist nun jedoch nicht Las Vegas, sondern Bangkok, und der jetzt schon geplante dritte Teil soll angeblich in Amsterdam spielen. Die Scherze, für das erneut das Team um Regisseur und Drehbuchautor Todd Philips verantwortlich ist, sind tatsächlich noch ein bisschen schmutziger als im ursprünglichen Film. So klaut beispielsweise unsere Männerclique statt eines Löwen einen dealenden und Zigarette rauchenden Affen, die Prostituierte, mit denen einer von ihnen ein nächtliches Abenteuer hat, entpuppt sich diesmal am nächsten Tag als Transvestit und die thailändischen Gangster sind auch eine Spur härter als ihre amerikanischen Berufsgenossen aus Teil 1. Ach ja, und einen darf man nicht vergessen: auch Mike Tyson ist wieder mit von der Partie. Und singt sogar! Kurz: ein richtig lustiger Kinospaß, für Leute, die es zuweilen ein bisschen derb mögen.

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Ganz der Vater

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Auch Hitler ist sauer

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Hundeführerschein

Mai 30, 2011 2 Kommentare

„Willst Du mich verarschen?“, war die spontane Reaktion unseres Besuchs aus Österreich, als ich ihm beim Abendessen vom neuen Hundeführerschein erzählte. Von dem wir übrigens auch betroffen sind, weil wir unseren Mops Oskar erst ein Jahr haben. „Da“, sagte unser Besuch weiter, „werden mit unschöner Regelmäßigkeit Kinder von ihren Eltern schlecht behandelt oder gar misshandelt, da passiert kaum etwas. Stattdessen prüft ihr jetzt lieber von Amts wegen Hundehalter auf Herzen und Nieren“. „Hast ja Recht“, antwortete ich. „Aber wenn sich der Hundeführerschein bewähren sollte, gibt es bestimmt bald auch einen für Eltern. Es sei denn, unsere CDU-FDP-Regierung erinnert sich in diesem Fall plötzlich daran, dass sie eigentlich Bürokratie abbauen wollte.“

Jetzt also erst einmal einen Hundeführerschein, den niedersächsische Hundehalter allerdings erst ab Sommer 2012 besitzen müssen. Da wiederum haben wir dann unseren Oskar ja zwei Jahre lang und wären somit eigentlich nach den Bestimmungen davon befreit. Aber wer – außer den Bürokraten – kennt sich schon mit Gesetzen so genau aus. Und da wohl meine Frau das amtliche Papier erwerben wird, weil ich selber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so mobil bin, haben wir eine Zeitlang sogar befürchtet, dass nur noch sie als Führerscheininhaberin zukünftig mit Oskar legal Gassi gehen dürfte.

Diese Befürchtung stellte sich allerdings als falsch heraus. Weil nach dem Gesetz man nur einen Führerschein pro Familie benötigt. Dessen Besitzer trägt dann die Verantwortung auch für Leute wie mich, die keine staatlich geprüfte Ahnung beispielsweise von dem Wesen ihres Mopses haben. Und die zudem dazu neigen, auch mit Hunden antiautoritär umzugehen. Ich weiß, das geht nicht und ist falsch. Aber so bin ich nun einmal. Leider? Oder Gott sei Dank?

Jedenfalls kümmert sich der Staat, genauer: das Land Niedersachsen nun endlich um die Hunde, die Menschen sind dann als nächstes dran. Und unserem Oskar ist das sowieso alles völlig egal. Auch die Lästereien von Leuten wie unserem Besuch aus Österreich, der natürlich unbedingt noch anmerken musste, dass wir Deutsche uns mir Führern und dem rechten Schein ja sowieso gut auskennen würden. Das, dachte ich, muss der als Österreicher gerade sagen.

dazu:

Die Welt: „Hundeführerschein“ für Anfänger Pflicht

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Kontrolle ist besser

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Der perfekte Verkäufer

Mai 29, 2011 1 Kommentar
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Rote Fahnen sieht man besser

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