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Kritik: Hangover 2

Ein Riesen-Überraschungserfolg weltweit war vor zwei Jahren „Hangover“. Und nun ist die Fortsetzung dabei, die am Donnerstag auch bei uns in den Kinos anläuft, diesen Erfolg noch zu toppen: Am vergangenen Start-Wochenende spielte der Film in den USA und Kanada mehr als 80 Millionen Dollar ein. Und ist damit die erfolgreichste amerikanische Erwachsenenkomödie aller Zeiten. Was umso erstaunlicher ist, weil Teil 2 für Leute, die den ersten gesehen haben, wirklich nichts Neues zu bieten hat, ja fast wie ein Klon des ursprünglichen Films daherkommt. Dennoch keine Bange: lachen kann man trotzdem über eine Vielzahl von netten, albernen oder schwarzhumorigen Gags.

„Hangover 2“ folgt also dem lustigen Erfolgsrezept des ersten Teils. Die durchweg sympathische Männerclique, Stu (Ed Helms), Phil (Bradley Cooper), Doug (Justin Bartha) und besonders amüsant Alan (Zach Galifianakis), bricht erneut auf, weil einer von ihnen heiratet. Junggesellenabschied soll zünftig gefeiert werden. Man sitzt zusammen und trinkt. Und weiß am nächsten Morgen nicht mehr, was in der Nacht geschehen ist: Filmriss! Außerdem ist einer von ihnen, diesmal jedoch der mitfeiernde 16-jährige Bruder der Braut, spurlos verschwunden. Und dazu gibt es dann noch ein paar haarsträubende Einfälle – bis sich alles am Schluss, beim glücklichen Finale, in Wohlgefallen auflöst.

Schauplatz ist nun jedoch nicht Las Vegas, sondern Bangkok, und der jetzt schon geplante dritte Teil soll angeblich in Amsterdam spielen. Die Scherze, für das erneut das Team um Regisseur und Drehbuchautor Todd Philips verantwortlich ist, sind tatsächlich noch ein bisschen schmutziger als im ursprünglichen Film. So klaut beispielsweise unsere Männerclique statt eines Löwen einen dealenden und Zigarette rauchenden Affen, die Prostituierte, mit denen einer von ihnen ein nächtliches Abenteuer hat, entpuppt sich diesmal am nächsten Tag als Transvestit und die thailändischen Gangster sind auch eine Spur härter als ihre amerikanischen Berufsgenossen aus Teil 1. Ach ja, und einen darf man nicht vergessen: auch Mike Tyson ist wieder mit von der Partie. Und singt sogar! Kurz: ein richtig lustiger Kinospaß, für Leute, die es zuweilen ein bisschen derb mögen.

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