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TV-Kritik: Diamantenhochzeit

ZDF neo, 24.07.2011, 22.30 Uhr und ZDF, 27.07.2011, 23.15 Uhr

Es ist gewiss nicht alles perfekt und stimmig an diesem Film, aber wer grotesken Nonsens und rabenschwarze Komödien liebt, der wird auch diese „Diamantenhochzeit“ mögen. Und ein Film in der Martin Brambach und auch noch Dietrich Hollinderbäumer mitspielen, kann sowieso nicht grottenschlecht sein. Berichtet wird unter Michael Kupczyks Regie von fürwahr unmöglichen Begebenheiten, an der eine Hochzeit zu scheitern droht. Das Brautpaar sind Julia (Marleen Lohse) und Alexander (Jörg Pohl). Die Traugäste warten bereits in der Kirche. Auch die Braut ist mit ihren Eltern schon vor Ort, doch einer fehlt: der Bräutigam, der eigentlich nur noch schnell seinen Vater (Brambach) abholen wollte. Und dabei geht dann wirklich alles schief.

Alexanders Vater ist nämlich ein arg luschiger, gleichwohl stets grenzenlos optimistischer Kleinkrimineller, der noch schnell einen Kurier mit gestohlenen Diamanten im Bauch empfängt. Dabei jedoch aus Versehen den Mann erschießt, danach die Leiche verschwinden lassen, aber vorher noch irgendwie an die Edelsteine gelangen will. Dann ist da noch ein schwuler Berufskrimineller, für den die Diamanten gedacht waren. Der nun ebenfalls hinter den immer noch gut versteckten Klunkern her ist, bis es auch ihn bös erwischt, zufällig natürlich. Und all das und viel Haarsträubendes mehr geschieht kurz vor dem Trauungstermin. Dass bei dem dann auch alles in die Hose geht, versteht sich ja wohl von selbst.

Über diesen filmischen Unsinn kann man tatsächlich lachen oder zumindest schmunzeln. Und das schnelle Tempo des nur 80 Minuten langen Films verhindert zudem, dass man sich über einige Ungereimtheiten unnötig ärgert. „Diamantenhochzeit“ gehört zur Reihe „Gefühlsecht“, in der das ZDF und seine Digitalprogramme gerade einige Kino-Koproduktionen als TV-Premiere zeigt. Filme junger Regisseure, die allerdings bestenfalls in ganz wenigen Programmkinos gezeigt worden sind. Zu sehen sind noch im ZDF am 25. Juli „Cindy liebt mich nicht“ (23.50 Uhr) mit Clemens Schick, am 1. August das Psychodrama „Das Fremde in mir“ (23.59 Uhr) und schließlich am 3. August das Drama „Wenn die Welt uns gehört“ (23.15 Uhr).

 

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