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Kritik: Conan

Es kann nur einen geben: Arnold Schwarzenegger, der Anfang der Achtziger gleich zweimal den edlen Barbaren mit dem stahlharten Breitschwert verkörperte. Und der damit selbst weltweit als Actiondarsteller berühmt wurde. Die Geschichte des kraftstrotzenden Kriegers Conan, der auszieht um den Mord an seiner Familie zu rächen, ist aber schon älter. Sie basiert auf eine Reihe von Storys, die in den Dreißigern Robert E. Howard schrieb. Nun kommt dieser Conan erneut in die Kinos als Remake oder, wie es neudeutsch heißt, Reboot, den Marcus Nispel inszeniert hat. Ein aus Frankfurt stammender Regisseur, der sich in Hollywood nach „Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“ und „Freitag der 13.“ mittlerweile zum Spezialisten für das Neu-Erzählen bekannter Kinogeschichten entwickelt hat.

Nun war Schwarzeneggers Conan schon kein Meister großer tiefsinniger Betrachtungen, dennoch ein durchaus grüblerischer Typ, der besonders unter dem gewaltsamen Tod seines Vaters litt. Und solch dunkles Geraune fehlt dieser Figur in der Neuverfilmung fast völlig. Vielmehr setzt Nispel auf in 3D-gedrehte Action, auf zuweilen recht brutale Schlachtszenen, bei denen die Köpfe gleich dutzendweise rollen, aber auch auf imposante Landschaftsbilder, die übrigens in Bulgarien gedreht wurden.

Die Geschichte selbst hat sich jedoch kaum geändert. In einer präantiken Welt kommt mitten in einem Schlachtengetümmel Conan (Jason Momoa) unter unvorstellbar grausamen Bedingungen zur Welt, wird später von seinem Vater (Ron Perlman) zum Krieger erzogen. Dann überfällt der finstere Kriegstreiber Khalar Zym (Stephen Lang) sein Heimatdorf auf der Suche nach einem Stück einer sagenumwobenen magischen Maske und tötet dabei auf bestialische Weise den Vater von Conan, der dann zehn Jahre später seinen Rachefeldzug beginnt. Und keiner kann diesen zornigen jungen Beau stoppen. – Mit dabei sind in diesem Männerepos, das ausschließlich hartgesottene Actionfreunde gefallen wird, auch zwei Frauen: eine gute, die Nonne Tamara (Rachel Nichols), und eine richtig böse, die Hexe (Rose McGowan), an deren Outfit auch eine Lady Gaga ihre Freude hätte.

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Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: ,
  1. September 7, 2011 um 2:21 pm

    Hellboy ist auch dabei. Na bitte.

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