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Netzgeflüster: Die langweiligste Kolumne im Netz

Was SPON kann, kann ich schon lange. Während dort heute das langweiligste Spiel der Welt vorgestellt wird, virtuelles Schlangestehen übrigens. Präsentiere ich nun die langweiligste Seite im Netz. Sie kommt aus Großbritannien, ist im Unterschied zum SPON-Spiel rund um die Uhr geöffnet, und wer dort länger als eine Stunde ausharrt, ist entweder vorm Computer eingeschlafen oder merkt sowieso nichts mehr. Nun also Trommelwirbel, und endlich folgt der dazugehörige Link.

Wahnsinn, nicht wahr? Auch nicht schlecht ist dieser chinesische Text-Converter. Oder was immer das ist.  Und die Seite mit der Riesennummer, die einen auffordert nach der 5 zu suchen. Wer sie gefunden hat, kann sich ja in den Kommentaren mal melden.

So, nach diesen zwar kurzen, aber natürlich zutiefst ernsthaften Betrachtungen kommen wir nun zu etwas Heiterem und Überraschendem. Ich war nämlich ziemlich überrascht, welchen Einfluss auf die deutsche Politik das Netzgeflüster hat. Wurde es womöglich deswegen von HAZ.de eingespart, wird sich jetzt wohl mancher Leser fragen. Nein, papperlapapp! Das hat natürlich andere, andere inhaltliche Gründe (nicht mehr zeitgemäß oder so). Jedenfalls habe ich mich letzte Woche in dieser Kolumne anlässlich der niedersächsischen Kommunalwahl als Piratenpartei-Wähler geoutet, was diese konsequent germanisch-männliche Partei der Bionade-Trinker und –Denker auf Anhieb ins hannoversche Stadtparlament gehievt hat. Und nur wenige Tage später gewinnt sie bei der Berlin-Wahl schon fast neun Prozent. Ein Erfolg, der sich sogar bis Taiwan herumgesprochen hat:

Aber wir leben nun einmal im digitalen Zeitalter, worauf nun auch Ikea reagiert hat. Diese sympathische schwedische Möbelfirma, die komischerweise erst zwei Filialen in meiner Heimatstadt Hannover besitzt, hat nämlich mit ihrem Erfolgsregal Billy die analoge Epoche endgültig verabschiedet. Und nimmt damit auch Abschied vom Buch (und übrigens von Videokassetten, die gern in buchähnlichen Verpackungen daheim gelagert wurden). Billy kommt zukünftig tatsächlich 11 Zentimeter tiefer in die Geschäfte, hat so die Beschränkungen durchs bisherige Buchformat (28 cm Tiefe) überwunden, ja abgeschüttelt. Und man kann daher von nun an in Billy nicht nur Bücher, sondern wesentlich größere Dinge unterbringen. Und eBooks stellt man sowieso nicht ins Regal.

In England wurde diese Entscheidung, wie man hier lesen kann, schon als Untergang des Abendlandes bezeichnet, für mich jedoch ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Denn wer liest heute noch Bücher, es gibt doch so viele lustige Dinge im Netz beispielsweise bei YouTube:

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter:
  1. September 21, 2011 um 7:31 pm

    Please wait…

  2. September 21, 2011 um 7:31 pm

    Please wait…………………das ist mal gute Unterhaltung.

  3. Fathermorgana
    September 22, 2011 um 7:17 pm

    Der mysteriöse Buchstabe ist ein l in der 30. Zeile von unten ,67l, und die 5 ist in Zeile 21 ,658,

    Nun werd ich bestimmt als nerdigster Nerd geoutet. 😉

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