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Viktorias Secret – Die Schmutzkampagne gegen die „böse“ Frau Wulff

Eines muss man dem Bundespräsidenten Christian Wulff lassen: Er hat eine wirklich tüchtige Frau geheiratet. Wenn man nämlich einigen Blogs und den christlichen Taliban-Maulhelden von kreuz.net glaubt, dann hat Bettina Wulf nicht nur von 2000 bis 2009 als Pressereferentin bei der Continental AG gearbeitet, gleichzeitig seit 2003 einen Sohn großgezogen, sondern auch noch um 2006 als Prostituierte in einem Edelpuff unter dem Namen Viktoria gejobbt. Soviel Jobs zur gleichen Zeit, das schaffen wirklich nur ganz, ganz fleißige Frauen.

Allerdings ist die Behauptung, dass Bettina Wulff im Rotlichtmilieu gearbeitet hat, lediglich ein durch nichts bewiesenes Gerücht, das von interessierten Kreisen nun trotzdem zu einer Rufmordkampagne breitgetreten wird, mit dem Ziel den Bundespräsidenten zum Rücktritt zu bewegen. Bisher einzig vermeintliches Indiz ist ein Foto, das die besagte Prostituierte Viktoria mit Augenbinde zeigt. Dennoch, heißt es, erkenne man auf dem Bild die charakteristischen Gesichtszüge von Bettina Wulff. Und das soll nun angeblich verifiziert werden.

So schreibt rentner-news.de: „Obwohl die Veröffentlichung einer solchen Story an den Weihnachtstagen aus Pietätsgründen nicht zu erwarten ist, kursieren Gerüchte, dass eine Sammlung erotischer Fotos mit einer angeblichen Bettina Wulff derzeit einem biometrischen Gutachten unterzogen wird, um die Personenidentität beweiskräftig festzustellen. Die Veröffentlichung soll, bei einem positiven Gutachten, am 25.12.2011 um 20.15 Uhr erfolgen. Mit einer früheren Veröffentlichung möchte man die Weihnachtsansprache von Bundespräsidenten Wulff in der ARD nicht stören.“

Das ist zumindest nett. Doch auch die Erstellung eines biometrischen Gutachtens ist nur ein Gerücht, aber was soll’s. Und mancher wird es trotzdem glauben und dann wohl tatsächlich am 1. Weihnachtstag bild.de anklicken, wo – selbst das lediglich ein Gerücht – die Veröffentlichung erfolgen soll. Wenn, wie gesagt, was dran ist.

Besonders hervorgetan hat sich in diesem Zusammenhang kreuz.net. Schon im Juli dieses Jahres schrieb dieses obskure Netzforum:

„Dem konkubinierenden Fräulein gelang es in der Vergangenheit über eine Tätowierung auf dem rechten Schulterblatt, die konzentrierte Aufmerksamkeit der deutschen Medienbosse auf sich zu ziehen. Was die händereibenden niedersächsischen Sozialisten über diese Tätowierung erzählen, ist in Berlin ein offenes Geheimnis.

Ehebrecher Wulff stammt aus Niedersachsen.

Nach Angaben der Genossen war der deutsche Konkubinats-Präsident schon vor der Tattoo-Medienkampagne nicht der einzige Kenner dieser Hautmarkierung.

Denn seine Kebse, die dem Papst ihre unkeusche Hand reichen wird, soll in Niedersachsen einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen sein, bei der die Tätowierung möglicherweise einem weiteren Publikum zu Gesicht kam.

Fräulein Körner arbeitete nie als Bademeisterin.

Bekannt geworden sei die Tätowierung, als sie ihren Lebensunterhalt als Bardame in einem „Château“ am Schwanensee verdiente.“

Wer das anonyme Geschreibsel in Gänze liest, wundert sich eigentlich nur noch, dass diese christlichen Dumpfbacken noch nicht für die Wiedereinführung der Hexenverbrennung eintreten. Das erste Opfer hätten sie ja schon: Bettina Wulff.

Gleichwohl gibt es private Dinge, über die bisher noch nicht öffentlich berichtet worden ist – aber Dinge aus dem Leben von Bettinas Mann Christian. Und das sind, wie der Autor selber weiß, ausnahmsweise mal keine Gerüchte. So trug Christian Wulff zu Beginn seiner politischen Karriere eine Brille aus Fensterglas, um seriöser zu wirken. Außerdem schwärmte der damalige Jungpolitiker für die Beatles und sein früherer Hund hieß Momo. Ob diese Ungeheuerlichkeiten, die nun hier endlich mal öffentlich ausgesprochen worden sind, ihn jetzt zum sofortigen Rücktritt bewegen werden, bleibt abzuwarten.

(Auf die zitierten Quellen wurde aus Rechtsgründen nicht verlinkt!)

Infos zu kreuz.net

Kategorien:Uncategorized
  1. Vitzliputzli´s Oma
    Dezember 23, 2011 um 4:33 am

    Nachdem der Blog meines Enkels Vitzliputzlis ohne Begründung auf grund der Denunziation eines Migranten, der mich seit Monaten mit Morddrohungen versehen hat, sowie eines finanziellen Nutznießerblogs der Migration (und der dahinter stehen Biographien- die sozialen Migrationsarbeiter kassieren ja ohne Ende auf Kosten des Steuerzahlers ich sag nur „LEO“ ) nach hunderttausenden Aufrufen gelöscht wurde, will ich jetzt auch als OMA gelöscht werden.

  2. Dezember 23, 2011 um 1:12 pm

    Wie bitte? Der Hund hiess „Momo“? Dann hätte Wulff nie gewählt werden dürfen, das ist ungeheuerlich!
    http://uhupardo.wordpress.com/2011/12/21/wulff-rotlicht-und-die-sabbernden-blicke-vor-dem-bildschirm/

    Saludos del Uhupardo

  3. bravo56
    Dezember 23, 2011 um 6:26 pm

    Ich hatte auch schon überlegt zu dem Thema etwas in meinem Blog zu schreiben. Dann hab ich es aber doch gelassen (don’t feed the troll).
    Ich halte diese Kampagne ebenfalls für unanständig. Wenn man sich betrachtet, in welchen Kreisen sich dieses Thema bewegt, kann man dem aber noch ziemlich gelassen gegenüber stehen.
    Ich hoffe nicht, dass diese Mischpoke jetzt in Massen zu Dir rüber gewandert kommt.

  4. Dezember 24, 2011 um 1:37 am

    Kein Gerücht: Bettinas Mann Christian hat als MP in NDS die Landeszentrale für politische Bildung dicht gemacht. Deshalb kann er sein Tun + Wirken wohl auch nicht mehr korrekt einordnen. Bildungseinflüsse vom AWD sind wohl überbewertet. Aber Usus in Hannover?
    Arbeitet, wer die Heizung im Puff abliest, auch im Rotkäppchenmilljö?

  5. Veronika
    Dezember 24, 2011 um 5:57 pm

    So, nun haben wir es also fast schon „amtlich“: Gegen den Bundespräsidenten wird deshalb „hergezogen“, weil es die innerkirchliche Sekte Opus Dei, die m. E. hinter kath.net wie auch kreuz.net steckt, einfach nicht verknusen kann, dass Wulff dem Papst bei dessem letztmaligen Besuch in Deutschland die demokratische Verfassung Deutschlands klar gemacht hat. Ausserdem bezeichnete er ja den Islam als Teil Deutschlands, so etwas können die christlichen Talikan aka Opus Dei schon gleich überhaupt nicht dulden. Ein Kardinal Meisner von Köln – ebenfalls Opus Dei Mitglied – will dann auch einem Bundespräsidenten noch zum Rücktritt raten.

  6. Dezember 24, 2011 um 7:06 pm

    Das Internet ist doch eine dumme, oberflächliche Sache. ich werde es wieder abbestellen.

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