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Kritik: Die Trixxer

RTL, Donnerstag 29.12.2011, 20.15 Uhr

Nein, eine filmische Offenbarung ist diese Gaunerkomödie zwar nicht, aber sie liefert immerhin angenehm entspannte und bisweilen sogar charmante Krimi-Unterhaltung. Und der kommende Donnerstagabend ist dafür der Testfall. Wenn genügend Zuschauer bei den „Trixxern“ einschalten, könnte der Film nämlich der Auftakt sein für eine von ihrer Machart typische, dennoch durchaus sehenswerte RTL-Serie. Zudem ist der Pilotfilm inszeniert worden von Dennis Satin,  ein Experte für leichtere Krimikost, der schon unter anderem für Serien wie „Wilsberg“, „Der letzte Bulle“ oder „Doppelter Einsatz“ gearbeitet hat.

Im Mittelpunkt des oft heiteren Krimi-Geschehens stehen vier moderne Robin Hoods, die gespielt werden von Reiner Schöne, Anja Nejarri, Mirko Lang und Gregor Törzs, alles also bekannte Fernsehgesichter. Dieses Quartett schreitet ein, wenn Polizei und Justiz versagt haben. Gerechtigkeit nicht mehr von Amtswegen zu erwarten ist außer eben durch Tricks und kleine Betrügereien. Bei ihrem ersten Fall müssen die Vier sich um eine Gruppe Rentner kümmern, die von einem zwielichtigen Finanzhai um drei Millionen betrogen worden sind. Dank eines raffinierten Tricks ist das Quartett auch schnell erfolgreich, legt sich dabei aber an mit dem millionenschweren und skrupellosen Waffenschieber Brahms (Markus Boysen), der jedoch mehr als eine Nummer zu groß ist für unsere Trixxer. Brahms will nun Rache und vor allem die drei Millionen zurück, auf die er auch irgendwie Anspruch hat. Da ist wirklich guter Rat teuer.

Was sich dann unsere vier modernen Robin Hoods ausdenken, ist zwar haarsträubend und auch ein bisschen arg unlogisch, aber wird mit soviel Freude selbst am absurdesten Detail präsentiert, dass auch die Zuschauer ihren Spaß haben werden. Dazu gesellt sich dann eine gehörige Portion Schadenfreude, wenn der Großkriminelle mal wieder genüsslich aufs Kreuz gelegt wird. Und natürlich würde eine solche Serie auch gut in unsere Zeit passen, in der sich viele Menschen von den angeblich Mächtigen in unserem Land betrogen fühlen. Bloß sollten dann die geschilderten Fälle bitte doch eine Spur realistischer ausfallen als wie in diesem Pilotfilm.

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