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Kritik: Soul Surfer

Mit rund einem Jahr Verspätung kommt nun „Soul Surfer“ doch noch in die deutschen Kinos. Zwar war in den USA Sean McNamaras Film ein großer Publikumserfolg, aber bei uns ist Surfen nun einmal nicht so populär. Und auch die ständig in dem Drama mitschwingenden christlichen Botschaften sind wohl eher typisch amerikanisch. Erzählt wird nach einer wahren Begebenheit die Geschichte der jungen Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb), die mit ihren Eltern (Helen Hunt, Dennis Quaid) auf Hawaii ein glückliches Leben führt. Ihre ganze Leidenschaft ist das Meer, ist Surfen. Und sie ist in dieser Sportart ein hoffnungsvolles Talent.

Doch dann geschieht ein schreckliches Unglück. Als sie eines Nachts mit ihren Freunden surft, wird die Jugendliche plötzlich von einem Hai angegriffen, der ihr dabei den linken Arm abreißt. Nur mit viel Glück und noch mehr ärztlichem Geschick überlebt sie diesen Zwischenfall. Und muss danach mühevoll lernen, mit einem Arm den Alltag zu bewältigen. Doch trotz herber Rückschläge gibt sie die Hoffnung nie auf. Und dank ihres Glaubens, dem Zuspruch ihrer Freunde und ihrer Familie steht sie bereits drei Wochen nach dem Unglück wieder auf dem Surfbrett. Und ist heute in den USA eine bekannte Surferin.

Das klingt nett und ist es auch, dennoch wird die Geschichte viel zu glatt und oberflächlich erzählt. Und tief in diesem Film, der mit schönen Naturaufnahmen aufwartet, ist bestenfalls das Meer vor Hawaii. Schlimmer noch: die handelnden Personen geben oft Weisheiten von sich, wie man sie sonst in Glückskeksen findet. Aber immerhin macht die junge, erst 18-jährige AnnaSophia Robb nicht nur auf dem Surfbrett, sondern auch darstellerisch eine gute Figur.

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  1. Januar 13, 2012 um 3:42 pm

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