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Archive for Februar 2012

Da hat die Welt drauf gewartet

Februar 29, 2012 1 Kommentar
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Das war knapp

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Und nun die Werbung

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Krieg!

Februar 24, 2012 1 Kommentar
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Kritik: Safe House

Februar 24, 2012 1 Kommentar

Im Alter von 57 Jahren lässt Denzel Washington es immer noch gern auf der Leinwand krachen. Vor allem wenn er mit seinem Leibregisseur und Actionspezialisten Tony Scott zusammenarbeitet. Bereits fünfmal von „Crimson Tide“ über „Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3“ bis „Unstoppable – Außer Kontrolle“ haben sie die Kinosäle erbeben lassen. Und auch Washingtons neuster Kinostreich „Safe House“ schaut auf den ersten Blick aus, als ob wieder der Engländer Scott Regie geführt hätte. Doch er stammt von dem Schweden mit chilenischen Wurzeln Daniel Espinosa, der nach seinem Erfolg mit „Easy Money“ mit diesem Film sein Hollywood-Debüt feiert. Und dabei leider nicht ganz die Perfektion der Filme des britischen Altmeisters erreicht. Dafür wird die Geschichte zu konventionell, zu vorhersehbar erzählt. Zudem hat Epinosa offenbar eine Schwäche für wacklige Handkamera-Bilder, die Authentizität vorgaukeln sollen, oft aber den Zuschauer nur nervös machen.

Aber ganz so schlecht ist der Streifen auch wieder nicht und für einen entspannten Männerabend ist das Spektakel bestens geeignet. Es spielt vorwiegend in Südafrika, in Kapstadt. Dort hat die CIA ihren ehemaligen Agenten Tobin Frost (Washington) an einem sicheren Ort, einem „Safe House“, festgesetzt. Frost hat allerlei auf dem Kerbholz, so soll er unter anderem wichtige Geheimnisse an Nordkorea verraten haben. Da muss man zwar erst draufkommen, aber Hollywood gehen offenbar langsam die „bösen“ Staaten aus. In diesem Safe House wird Frost vernommen – mit Hilfe von Praktiken, die an Folter grenzen. Und er wird persönlich bewacht von dem Jungspund Matt Weston (Ryan Reynolds, „Green Lantern“).

Dann knallt es plötzlich: gewaltig, explosiv und tödlich. Eine Gruppe von Männern dringt in das Haus ein. Offenbar mit dem Auftrag Frost zu töten. Skrupellos machen sie alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Doch das Objekt ihrer tödlichen Begierde kann zusammen mit seinem Bewacher entkommen. Auf der Flucht vor dem Killerkommando geht es nun hoch her, auch mitten in einem Fußballmatch oder in den Slums von Kapstadt. Und notgedrungen müssen Weston und Frost kooperieren. Vor allem weil sie nicht wissen, wer ihr Feind genau ist: ein terroristisches Kommando oder womöglich bezahlte Killer des CIA.

Es ist also einiges los in Kapstadt und Umgebung. Und das bietet Anlass für allerlei feurige Actionszenen, kernige Sprüche und auch ein bisschen männlichem Weltschmerz. Dabei ist die südafrikanische Kulisse wirklich sehenswert. Und unsere beiden Hauptdarsteller werden unterstützt von guten Schauspielern wie dem Iren Brendan Gleeson als CIA-Chef oder Hollywood-Feingeist Sam Shepard als Agenten. Kurz: keine filmische Offenbarung, aber Stoff für zwei unterhaltsame Kinostunden.

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Darf der das?

Februar 23, 2012 7 Kommentare
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Teamarbeit

Februar 22, 2012 2 Kommentare
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So funktioniert Telekinese

Februar 22, 2012 2 Kommentare
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Ordnung muss sein

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Kritik: Polizeiruf 110 – Einer trage des anderen Last

Erst seit 2010 ermitteln im Rostocker-„Polizeiruf 110“ Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner gemeinsam, sie als Profilerin Katrin König und er als Hauptkommissar Alexander Bukow. Und inzwischen sind die beiden unterschiedlichen Charaktere schon ein so exzellent eingespieltes Team, dass sie in diesem Jahr daher auch für den Grimme-Preis nominiert sind. Doch in ihrem fünften Fall, „Einer trage des anderen Last“, ist Hübner ausnahmsweise fast auf sich allein gestellt, weil Sarnau bei den Dreharbeiten hochschwanger gewesen und dann im Juni 2011 Mutter eines Junge geworden ist. Nach ihrer Babypause wird sie aber zum „Polizeiruf“ zurückkehren. Eine gute Nachricht für alle TV-Krimi-Fans.

Aber Hübner kann es auch alleine. Gleich zu Anfang kommt es zu einem folgenschweren dramatischen Einsatz. Ein Gefangenentransporter wird überfallen, ein Häftling befreit, dann von seinen „Befreiern“ gefoltert und schließlich getötet. Als König und Bukow kurz danach zum Tatort kommen, gibt es einen Schusswechsel mit den Tätern, bei dem die Profilerin schwer verletzt wird. Sie wird später dann im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt (bis kurz vor Ende des Films). Und Bukow macht sich nun schwerste Vorwürfe, dass er seiner Kollegin beim Einsatz nicht genügend Rückendeckung gegeben hat.

Schuldvorwürfe, die dazuführen, dass er im Lauf des Films immer kurz davor ist, gegenüber Verdächtigen und auch Kollegen vor Wut und Verzweiflung die Kontrolle zu verlieren. Ja, Bukow sieht tatsächlich rot und führt sich auf wie ein wilder Stier, wie eine hochexplosive Testosteron-Bombe. „Immer“, schreit er beispielsweise bei einer Dienstbesprechung, „müssen wir Beweise liefern. Beweise, Beweise, Beweise. Das kotzt mich an.“ Kurz danach fliegen dann die Fäuste. Und nur im letzten Moment können seine Kollegen Schlimmeres vermeiden. Mit welcher körperlichen Präsenz und psychischen Verstörtheit Hübner das alles spielt, macht den Film allein schon sehenswert. Und erinnert bisweilen an den frühen Schimanski.

Überraschend schnell haben die Rostocker Ermittler dann aber eine erste Spur. Fünf Jahre zuvor wurde auf ganz ähnliche Weise und ebenfalls höchst brutal ein Geldtransporter überfallen und ein Millionen Betrag erbeutet. Zu den Verdächtigen haben unter anderem Fred Hansen (Hans Löw) und Mirco Lewandowski (Gerdy Zint) gezählt, zwei skrupellose Typen aus dem Rotlichtmilieu. Aber auch die Schwester des anfangs gefolterten und getöteten Häftlings verhält sich seltsam. Verkörpert wird sie von Maria Kwiatkowsky, eines der großen Nachwuchstalente des deutschen Films und Fernsehens, das im vergangenen Jahr im Alter von 26 Jahren plötzlich verstorben ist.

Nicht zuletzt wegen der vielen guten Darsteller, zumeist unverbrauchte TV-Gesichter, ist dem Regisseur Christian von Castelberg ein Ausnahme-„Polizeiruf“ und eine interessante Milieustudie (Drehbuch: Eckhard Theophil) gelungen. Dabei hat er seinen Darstellern offenbar viele Freiheiten gelassen. Dazu sagt er in einem Interview: „Sie haben nie etwas zweimal gemacht, ihre Ideen kamen immer aus dem Moment – mal hat’s gestimmt, mal überhaupt nicht, aber es war immer authentisch, unverbraucht, frech und direkt. (…) Mit solchen Schauspielern geht es nur, wenn man sagt: ‚Spielt, macht’ – was allerdings für den Kameramann heißt: hinterher rennen!“ Und das Rennen sollte man sich als Zuschauer nicht entgehen lassen.

ARD, 19.02.2012, 20:15 Uhr 
Eins Festival, 19.02.2012, 21:45 Uhr / Eins Festival, 19.02.2012, 23:45 Uhr

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