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Kritik: 21 Jump Street

Vor allem die heute 30- bis 40-Jährigen werden sich vielleicht noch an „21 Jump Street – Tatort Klassenzimmer“ erinnern. Eine amerikanische Teenie-Serie, die bei uns das damalige RTLplus 1990 zum ersten Mal ausstrahlte, die sich stets gut gemeint pädagogisch mit den Problemen Jugendlicher beschäftigte. Und mit der Johnny Depp schlagartig weltweit bekannt wurde. In den USA genießt dieser Mehrteiler, wie offenbar so vieles, Kultstatus. So war es tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood sich dieser Vorlage annahm und sie für einen Spielfilm nutzte. Das Resultat kann sich jedoch im Unterschied zu ähnlichen Fällen durchaus sehen lassen. Auch für Zuschauer, die die Serie bisher nicht kannten.

Im Mittelpunkt stehen die Jungpolizisten Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum), die als Fahrradstreife in einem Park für Recht und Ordnung sorgen sollen. Von einem aufregend explosiven Polizistenleben können die beiden nur träumen, und dann vermasseln sie auch noch prompt ihre erste Festnahme. Als Strafe und wegen ihres jugendlichen Aussehens werden die zwei zu der geheimen Spezialeinheit „21 Jump Street“ abkommandiert, deren Mitglieder undercover unter Schülern und Studenten ermittelt. Ihr erster Einsatzort ist ausgerechnet ihre alte Schule, wo sie als Schüler getarnt einen Rauschgiftring auffliegen lassen sollen. Ein, wie sich zeigen wird, richtig heikler Job.

Inszeniert haben „21 Jump Street“ die Animationsfilmer Phil Lord und Chris Miller („Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“), die damit ihr Realfilm-Debüt vorlegen. Am Drehbuch hat der 28-jährige Hauptdarsteller Hill mitgewirkt, ein großes Hollywood-Talent, das für seine Rolle in „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ für den Oscar nominiert war und demnächst mit Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio den Film „The Wolf of Wall Street“ drehen wird. Und entstanden ist eine durchweg witzige Parodie auf die Serie und auf das beliebte Action-Genre, die allerdings mit zahlreichen US-typischen Penis-Witzeleien daherkommt. Dafür gibt es jedoch auch jede Menge an richtig tollen Gags und einen kurzen Gastauftritt von Johnny Depp in einer überraschenden Rolle.

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