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Archive for Juni 2012

Guten Appetit

Juni 30, 2012 1 Kommentar
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Kritik: Small Town Murder Songs

Juni 29, 2012 1 Kommentar

Schauplatz ist eine tief religiöse Mennonitengemeinde in der kanadischen Provinz Ontario. Teile der Bevölkerung sprechen sogar noch das alte Plautdietsch, eine mit dem Niederdeutschen verwandte Sprache der altevangelischen Mennoniten. Und in den Schoß dieser Kirche ist auch wegen seiner zweiten Ehe gerade der alternde Kleinstadtpolizist Walter (Peter Stormare) zurückgekehrt, der jedoch von der Gemeinde nicht besonders respektiert wird. Offenbar neigt er zu Gewaltausbrüchen, die er nur mühsam gelernt hat zu unterdrücken. Und außerdem gibt es noch einen schlimmen peinlichen Vorfall, an dem er beteiligt gewesen ist, über dessen Einzelheiten man jedoch als Zuschauer kaum etwas erfährt.

Dann geschieht plötzlich ein grausamer Mord an einer jungen Frau, die tot an einem See in der Nähe der Kleinstadt aufgefunden wird. Wer jetzt jedoch einen klassischen Krimi oder Thriller erwartet, der wird von „Small Town Murder Songs“ enttäuscht sein. Es fehlen überraschende Wendungen, genauso wie explosive Actionszenen. Und auch die Ermittlungsarbeit der Polizei wird eher beiläufig geschildert. Sie führt recht bald zu Walters ehemaliger Freundin Rita (Jill Hennessy) und deren neuen Lebensgefährten Steve (Stephen Eric McIntyre). Ein streitsüchtiges Paar, mit dem unser Polizist zuvor schon aus Eifersucht handfeste Auseinandersetzungen gehabt hat. Und auch jetzt beschließt Walter die Sache selber in die Hand zu nehmen.

Was der kanadische Regisseur Ed Gass-Donnelly hier inszeniert hat, ist jedoch vor allem eine düstere Charakterstudie eines mit sich selbst hadernden Polizisten, eines Außenseiters in einer engen und beengenden Gemeinschaft. Und untermalt wird die recht spröde Handlung durch die nach Indianer-Folklore klingenden Country-Songs der Band Bruce Peninsula, die oft im Kontrast stehen zu der Stimmung der schweren erdigen Bilder. Alles zusammen ergibt einen ungewöhnlichen Arthouse-Film, der dank vor allem seiner zentralen Figur durchaus spannend ist. Und gespannt sein kann man auch auf Gass-Donnellys nächsten Film, der wohl dann eher nicht in unseren Programmkinos laufen wird. Er heißt: „The Last Exorcism 2“

Small Town Murder Songs, Regie: Ed Gass-Donnelly, Kanada 2010, 75 Min., FSK: 12

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Schon wieder Werbung

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Etwas Wissenschaft kann nie schaden

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Mops-Orakel

Juni 27, 2012 2 Kommentare

Gleich vorweg die gute Nachricht: Deutschland schlägt im Halbfinale am kommenden Donnerstag Italien. Das genau Ergebnis konnte zwar nicht ermittelt weiter, aber: „Hauptsache weiter!“ (ARD-Beckmann) Den Tipp fürs Spiel – ach, was sage ich – die exakte Voraussage verdanke ich unserem Mops-Orakel. Denn das hat doch noch gefehlt angesichts der Kühe, Kraken, Kakadus und so weiter, die europaweit derzeit für die Fußballergebnisse offenbar zuständig sind. Und die Idee, unseren Mops Oskar zum Expertentipp zu überreden, kam mir, als ich kürzlich im Fernsehen in einem „EM-Splitter“ (ZDF) einen Eisbär gesehen habe.

Das war natürlich kein normaler Eisbär, der den lieben langen Tag in seinem Zoo auf der faulen Haut liegt und zwischendurch höchstens mal einen Hering verputzt. Einen Fisch, den sein Wärter natürlich maulgerecht serviert. Sondern der Eisbär, war ein Eisbär-Orakel! Man sah also, wie dieses weiße Orakel aus seiner künstlichen Höhle lugte, dann langsam heraustappte und vorsichtig auf zwei Kartons in seinem Gehege zuging. In denen hatten die menschlichen Orakel-Beauftragten vorher Fleisch gepackt und sie anschließend mit den Ländernamen Deutschland und Griechenland gekennzeichnet. Was das gute Tier natürlich nicht beeinflusste, da Eisbären bekanntlich im allgemeinen und Eisbär-Orakel im besonderen nicht lesen können.

Und dann geschah es. Nach kurzem Zögern stürzte sich das Eisbär-Orakel auf den Deutschland-Karton, riss ihn auf, fraß das Fleisch und unsere Mannschaft gewann gegen Griechenland 4:2. Diese Szenen überzeugten mich so sehr, dass ich es vorm nächsten Spiel gleich mit unserem Mops Oskar als Orakel versuchte. Statt Kartons voller Fleisch dachte ich erst an Leberwurstbrot und Salami-Sandwich, aber da Oskar für Leberwurst alles stehen lässt, entschied ich mich für „neutrale“ Leckerlis. Sie legte ich schön ordentlich nebeneinander, eins stand für Italien, das andere für Deutschland. Und dann ließ ich Oskar, der das Ganze eher gelangweilt beäugt hatte, los. Und siehe da, er fraß nach ganz kurzem Zögern zuerst das Deutschland-Leckerli.

Fernsehsender, die vorm Endspiel noch kein eigenes Orakel besitzen, können sich gern bei mir melden. Aber so eine Spiel-Voraussage ist nicht billig. Und alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr!

 

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Es geht nichts über Dosenbier

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