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Kritik: Ein Jahr vogelfrei!

Die Produzenten von „Ein Jahr vogelfrei!“ wollten wohl auf Nummer sicher gehen und verpflichten für ihren Film gleich drei bekannte Komödienstars: Steve Martin, Jack Black und Owen Wilson sowie als Regisseur David Frankel, der 2006 bekannt wurde durch den Kinohit „Der Teufel trägt Prada“. Auch die Geschichte ist äußerst ungewöhnlich, und dennoch wurde der Film in den USA ein großer finanzieller Flop. Wer von den Comedystars eine weitere schrille Komödie erwartet hat oder zumindest jede Menge an schenkelklopfenden Humor, der wurde nämlich herb enttäuscht.

Erzählt wird zumindest aus deutscher Sicht von einem gar merkwürdigen Wettstreit, vom sogenannten „Big Year“ der American Bird Association. Dabei versuchen leidenschaftliche Hobby-Ornithologen innerhalb eines Jahres in Nordamerika soviel Vogelarten wie möglich zu sichten. Dem Sieger winken allerdings keine lukrativen Prämien, sondern anschließend nur die Anerkennung als „Birder of the Year“. Ein reiner Spaß also, der wegen der damit verbundenen immensen Reisekosten jedoch mächtig ins Geld geht.

Im Film treten nun an der Programmierer Brad (Black), der Unternehmer Stu (Martin) und Kenny (Wilson), der mit 732 Sichtungen aktuelle Rekordhalter. Im Lauf des Geschehens, der die drei an die abgelegensten Orte des Landes führt, entwickelt sich ein zunehmend verbissener Zweikampf zwischen den beiden Erstgenannten und Kenny. Dabei lernt der Zuschauer die wahren Motive der drei kennen und er sieht schließlich, wie das Trio lernt, was wirklich wichtig im Leben ist. Eine zwar nette Schlussbotschaft, die leider alles andere als überraschend präsentiert wird. Zudem ist der gesamte Film nur selten mal richtig witzig und spannend erzählt wird der eigentliche Wettstreit auch nicht. Was bleibt sind wunderbare Naturaufnahmen und äußerst exotische Vogelnamen wie Kreischeule, Pinkfuß-Gans oder Blaufuß-Tölpel.

Ein Jahr vogelfrei!, Regie: David Frankel, USA 2011, 100 Minuten, FSK: 0

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Kategorien:Uncategorized Schlagwörter:
  1. Kim
    Juni 14, 2012 um 11:27 am

    Vielleicht muss man den Film einfach nur als normalen Film sehen und nicht als Komödie!?

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