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Archive for Juni 2012

So kocht man richtig

Juni 21, 2012 5 Kommentare
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Kleiner Scherz

Juni 21, 2012 2 Kommentare
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Das war noch ein Batman

Juni 21, 2012 2 Kommentare
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Kritik: Wanderlust – Der Trip ihres Lebens

Eigentlich müssten angesichts der zahlreichen Klischees, die in diesem Film präsentiert werden, sich einem die (leider) wenigen Haare sträuben. Doch dank der Leistung des Regisseurs und Drehbuchautors David Wain und seinem überzeugenden, weil gut miteinander harmonierenden Hauptdarstellern, Jennifer Aniston und Paul Rudd, ist „Wanderlust – Der Trip ihres Lebens“ eine dennoch durchweg nette und amüsante Komödie geworden. Aniston und Rudd, die schon mehrfach zusammengespielt haben, sind hier das New Yorker Yuppie-Paar Linda und George. Während er hart arbeitet, irgendwas mit Finanzen, versucht sie sich mit depressiven Reportagen als Dokumentarfilmerin selbst zu verwirklichen.

Alles scheint für die beiden in bester Ordnung zu sein, bis George plötzlich seinen Job verliert und Lindas letzter Film von einem Fernsehsender abgelehnt wird. Notgedrungen müssen die zwei ihre teure Mini-Wohnung, ein sogenanntes „Micro-Loft“, verkaufen und beschließen daraufhin in die billigere Provinz zu ziehen zu seinem neureichen Bruder Rick. Doch dann landen sie unterwegs, bei der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, in einer Hippie-Kommune, und das ungezwungene völlig stressfreie Leben der bunt zusammengewürfelten Bewohner finden George und Linda – zumindest anfangs! – so attraktiv, dass sie beschließen, erst einmal testweise zu bleiben. Ein Beschluss mit (lustigen) Folgen.

Aus der ungewöhnlichen Konfrontation zwischen dem stadtneurotischen Paar und den dauerbekifften, gleichwohl liebenswerten Flower-Power-Freaks bezieht dieser Film vor allem seinen Witz. Dabei macht sich der Regisseur zwar über beide Seiten lustig aber mit stets spürbarer Sympathie für seine Opfer. Zudem gibt es genügend Wortwitz, gelungene Situationskomik und spaßige Gags. Sowie überzeugende Nebendarsteller wie Justin Theroux als Kommunen-Häuptling und Alan Alda, der einen leicht senilen Hippie-Veteranen spielt. Und selbst das absehbare Happy End stört kaum das heitere Vergnügen an diesem Film.

Wanderlust – Der Trip ihres Lebens, Regie: David Wain. USA 2012, 98 Min. FSK: 12

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Kritik: Satte Farben vor Schwarz

Juni 21, 2012 1 Kommentar

Zum Glück gibt es Aufnahmegeräte. Denn gegen das EM-Spiel der deutschen Mannschaft hat der am Freitagabend fast gleichzeitig auf arte ausgestrahlte Film „Satte Farben vor Schwarz“ natürlich nicht den Hauch einer Chance. Obwohl in ihm einer der ungewöhnlichsten Liebesgeschichten der letzten Jahre erzählt wird und er zudem mit Senta Berger und Bruno Ganz hochkarätig besetzt ist. Dass es der Regisseurin und Drehbuch-Mitautorin Sophie Heldman bei ihrem Spielfilmdebüt tatsächlich gelungen ist, diese beiden Großkaliber des deutschen Films zu verpflichten, die beide jeweils in mehr als 100 nationalen wie internationalen Produktionen mitgespielt haben, ist ein Glücksfall für die Zuschauer und für diesen Film. So glaubhaft, so einfühlsam und so gekonnt agieren Berger und Ganz hier.

Sie spielen das Paar Anita und Fred, das seit 50 Jahren zusammen ist. Beide sind inzwischen über 70 Jahre alt, haben zwei erwachsene Kinder (Barnaby Metschurat, Carina Wiese) und eine Enkelin (Leonie Benesch), die gerade Abitur macht. Während Fred ein erfolgreicher Geschäftsmann gewesen ist, der sich gerade erst zur Ruhe gesetzt hat, hat Anita sich ihr Leben lang um die Kinder und das Haus gekümmert. Und sie hat stets ihrem Mann seine Seitensprünge verziehen. Beide haben natürlich auch gelernt, mit den eigentlich störenden Macken des anderen zurechtzukommen. Und wenn beispielsweise Fred wie jeden Morgen gar fürchterlich kratzend sein Toastbrot schmiert, überhört das Anita inzwischen.

Die zwei führen also eine klassische bürgerliche Ehe mit klassischer Rollenverteilung. Und so könnte es eigentlich auch weitergehen, doch dann erkrankt Fred an Prostatakrebs. Nach reiflicher Überlegung beschließt er, sich nicht operieren zu lassen, um nicht den Rest seines Lebens als Patient verbringen zu müssen. Eine Entscheidung, die Anita und die Kinder nicht akzeptieren wollen. Als er dann auch noch – anfangs ohne das Wissen seiner Frau – eine kleine Wohnung kauft, um dort ungestört nachdenken zu können, fühlt sich Anita nach all den Jahren plötzlich ausgeschlossen und tief gekränkt. Es kommt zum Streit. Die traute Zweisamkeit droht zu zerbrechen. Und schließlich verlässt Anita ihren Fred, um zukünftig lieber allein in einer Seniorenresidenz zu leben.

Erst über die Abiturfeier ihrer Enkelin nähern die zwei sich wieder an, entdecken ihre Liebe neu, tauschen Erinnerungen aus, es kommt zu sanften Zärtlichkeiten und schließlich nach einer gemeinsamen Nacht in einem Hotel zu dem Entschluss, für immer zusammenzubleiben. Der Film endet dann mit einer überraschenden, gleichwohl konsequenten Provokation. Einer Tat, der jedoch alles Aufgeregte fehlt, die still und fast beiläufig inszeniert ist. Und die wohl gerade deswegen den Zuschauer irritieren wird.

Dazu muss man wissen, dass die Regisseurin Heldman sich dabei von einer wahren Begebenheit aus ihrem familiären Umfeld hat inspirieren lassen. Und über ihren Film sagt sie: „Zu einem glücklichen Leben gehört der Wunsch nach einem würdevollen Ende. Die Freiheit, über den Tod selbst zu entscheiden, und die Unendlichkeit einer gelebten Liebe. Dies sind für mich die Themen von ‚Satte Farben vor Schwarz’.“ Und die hat sie wirklich eindrucksvoll filmisch umgesetzt. Kurz: Absolut sehenswert und ran an die Aufnahmegeräte!

Arte, 22.06.2012, 20:15 Uhr 
Arte, 10.07.2012, 10:30 Uhr

Enten-Rennen

Juni 18, 2012 1 Kommentar
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Neue Zombie-Sichtung in Australien

Juni 15, 2012 1 Kommentar
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Und nun das Wetter

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Neulich in Russland

Juni 15, 2012 1 Kommentar
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Dafür wurde das Internet erfunden

Juni 14, 2012 4 Kommentare
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