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Archive for August 2012

Kleiner Versprecher

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LSD

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Neue Namen braucht das Land

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Kritik: The Expendables 2

Je oller desto doller – das ist heimliche Devise von „The Expendables 2“. Und obwohl die Helden dieses von Simon West inszenierten Films die Fünfzig mit wenigen Ausnahmen bereits weit überschritten haben, ist auch dieser Streifen wie sein Vorgänger ein großer Publikumserfolg. Nicht nur die älteren Zuschauer mögen halt die alten Recken, die der 66jährige Sylvester Stallone hier versammelt hat. Allen voran Dolph Lundgren, Bruce Willis, Chuck Norris, Arnold Schwarzenegger, Jean-Claude van Damme und der Jungspund Jason Statham sowie die junge Hübsche Nan Yu. Zudem stehen diese schlagkräftigen Typen für ein Actionkino, das einfach nur mit viel Radau und Getöse die Leute hat unterhalten sollen, und das sich nicht wie heute meist auf irgendwelchen ernsten philosophisch-psychologischen Metaebenen herumturnend verirrt.

Spaß ist also Programm. Und da ist die Geschichte mehr als zweitrangig. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Expendables (Deutsch in etwa die „Entbehrlichen“), eine Eliteeinheit um Barney Ross (Stallone). Gleich zu Anfang absolviert sie im fernen Nepal eine absurd gefährliche Befreiungsaktion. Kaum daheim in den USA wartet auf sie ihr Chef (Willis) mit dem nächsten brisanten Job. Diesmal geht es Plutonium, das sich der Oberschurke Villain (van Damme) unter die Nägel reißen will. Und als bei dem Einsatz ein Mitglied der Expendables von dem Ganoven ermordet wird, gibt es für die harten Kerle nur noch eins: „Suchen, finden, töten“. Der Rest ist eine Schneise der Verwüstung.

Neben der vorwiegend handgemachten Action ist aber das Schöne, das Witzige an diesem Film der sichtbare Spaß, den alle Akteure beim Drehen gehabt haben, und die wunderbare Selbstironie, mit der sie sich ständig selbst durch den Kakao ziehen. Herrlich beispielsweise wie Chuck Norris mit seiner Internet-Berühmtheit spielt, die ihm übermenschliche Fähigkeiten zuschreibt. Oder wie Schwarzenegger seinen legendären Satz „Ich bin zurück“ variiert. Er ist es dann auch, der am Schluss feststellt, dass sie allesamt längst eigentlich ins Museum gehörten. Doch da irrt der alte Terminator gewaltig. Eine Fortsetzung der „Expendables“ ist schließlich bereits in Planung.

Expendables 2 – Regie: Simon West, USA 2012, 104 Min., FSK: ab 18

Nein, diese Japaner

August 28, 2012 2 Kommentare
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Neulich in Russland

August 28, 2012 1 Kommentar
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TV-Kritik: Mann kann, Frau erst recht

Bei Verkleidungskomödien denkt man als Fernsehzuschauer fast reflexartig an Charleys-Tanten-Klamauk. Dass es auch anders und vor allem besser geht, beweist jetzt ausgerechnet SAT.1 mit Florian Gärtners Fernsehfilm „Mann kann, Frau erst recht“. Im Mittelpunkt steht Tine, die vor Jahren als Hoffnung des Journalismus gegolten hat. Inzwischen hat sie die 30 hinter sich, ist alleinerziehende Mutter und sucht immer noch verzweifelt einen Job als Journalistin. Als ihr Freund Frank, ebenfalls ein Schreiberling, sie betrügt, wirft sie ihn raus und schwört Rache. Unter seinem Namen nimmt sie daher am Schreibwettbewerb des Männermagazins „Hombre“ teil und reicht einen Text ein mit dem eindeutigen Titel „Mein kleiner Schwanz“.

Das für einen Mann ja höchst ungewöhnliche Bekenntnis schlägt ein wie eine mediale Bombe. Tine gewinnt nicht nur als Frank den Wettbewerb, sondern erhält von der Verlegerin eine Festanstellung. Sie beziehungsweise er soll für frischen Wind beim kriselnden Männermagazin sorgen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten spielt sie immer perfekter die Rolle des Mannes. Doch dann verliebt sie sich ausgerechnet in ihren Chefredakteur (Tom Wlaschiha), natürlich ein Prachtexemplar von Macho. Und wie die Geschichte ausgeht, ahnt jeder, der schon einmal eine Beziehungskomödie gesehen hat.

Doch trotz der vorhersehbaren Story und trotz zahlreicher Versatzstücke aus dem Klischeebaukasten ist diese Komödie erstaunlich unterhaltsam. Das liegt vor allem an der Hauptdarstellerin Theresa Scholze, die in beiden Geschlechtern zu überzeugen weiß. Aber auch an dem Drehbuch von Gärtner und Götz Marx. So wird beispielsweise amüsant gezeigt, wie sich sogar die Sprache Tines verändert, wie sie also männlicher wird. Dann erfährt der Zuschauer, dass Til Schweiger die Titelrolle in einer Verfilmung von „Mein kleiner Schwanz“ spielen will. Und richtig lustig ist eine fiktive Talkshow mit Hugo Egon Balder unter dem Titel „Schwanzvergleich – Ist unsere Männlichkeit in Gefahr?“, für die auch Bushido angekündigt wird – mit dem Statement „Auch ich würde mich outen, aber leider gibt es keinen Grund!“

Sat 1, 28.08.2012, 20:15 Uhr

 

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