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Kritik: Magic Mike

Eine Warnung gleich vorweg: Männer sollten sich ganz genau überlegen, ob sie mit ihren Frauen oder Freundinnen in diesen Film gehen. Die Zahl nackter maskuliner Oberkörper und knackiger entblößter Männerpopos, die in „Magic Mike“ präsentiert werden, ist jedenfalls beachtlich. Und bewegen können sich die strippenden Kerle, dass es für Frauen wohl eine wahre Freude ist. Dabei handelt es sich keineswegs um Profitänzer, sondern um junge oder jüngere Hollywood-Schauspieler, darunter auch ein mit 42 Jahren immer noch erstaunlich fitter Matthew McConaughey und Channing Tatum, dem wir die Idee zu dieser sexy Komödie verdanken.

Zu Beginn seiner Karriere hat Tatum eine Zeitlang sein Geld als männlicher Stripper verdient. Was er dann am Rande der Dreharbeiten zu „Haywire“ seinem Regisseur Steven Soderberg erzählt hat. Und der hat aus dieser Geschichte eben nun – recht frei – diesen Film gemacht. Mit großem US-Erfolg. Mit rund 40 Millionen Dollar Einspielergebnis ist „Magic Mike“ Soderbergs erfolgreichster Kinostart seiner Karriere – noch vor „Ocean’s Twelve“. Ob jetzt auch bei uns die Frauen so zahlreich weiche Knie im Kino bekommen werden, wird sich allerdings erst zeigen.

Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Mike (Tatum), der viel Geld als Stripper verdient, lernt den jungen arbeitslosen Adam (Alex Pettyfer) kennen. Einen College-Abbrecher, der notgedrungen bei seiner Schwerster Brooke (Cody Horn) lebt. Schließlich kann Mike ihn überreden, ebenfalls im Strip-Lokal des schmierigen Klubbesitzers Dallas (McConaughey) aufzutreten. Nach anfänglich schüchternem Zögern macht Adam dieser Job immer mehr Spaß, ja, er wird sogar zum heimlichen Star des Klubs. Doch der Erfolg hat natürlich auch seine dunklen Seiten.

Viel Neues hat dieser Film also leider nicht zu bieten. Dennoch gibt es neben eher derb humorigen Szenen einige auch für Männer durchaus lustige Einfälle, beispielsweise wenn Dallas dem jungen Adam vor einer Spiegelwand zeigt, wie man(n) richtig strippt. Und die zahlreichen Tanzeinlagen hat Soderberg so gekonnt visuell inszeniert, dass selbst die am Rande angesprochenen sozialkritischen Themen nicht weiter diesen sommerlichen Kinospaß stören. Eine Fortsetzung ist bereits in Vorbereitung.

Magic Mike, Regie: Steven Soderbergh, USA 2012, 110 Min., FSK: ab 12

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