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Kritik: Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab

Wer im Kino so richtig tief unter seinem Niveau lachen möchte, der sollte es mal mit den drei Stooges versuchen. Eine Komikergruppe, die in wechselnder Besetzung seit Mitte der Zwanziger bis in die Siebziger Jahre hinein in den USA ihre große Fangemeinde mit derben Scherzen und deftigem Slapstick amüsiert hat, dort sogar einen ähnlichen Stellenwert hat wie Laurel und Hardy, bei uns jedoch kaum bekannt ist. Nun ist sie mit natürlich neuen Schauspieler frisch belebt wurden – von den Brüdern Bobby und Peter Farrelly, die mit Komödien wie „Dumm und Dümmer“, „Verrückt nach Mary“ oder „Unzertrennlich“ bekannt geworden sind.

Wie in solch filmischen Comedy-Attacken üblich, spielt die erzählte Geschichte in „Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab“ kaum eine Rolle. Im Vordergrund stehen eindeutig die Gags, und davon gibt es mehr als genug. Zuvor erfährt der Zuschauer jedoch erst einmal, dass die drei Stooges Larry (Sean Hayes), Curly (Will Sasso) und Moe (Chris Diamantopoulos) in einem christlichen Waisenhaus groß geworden sind. Dort sind sie bereits als Kind der Schrecken der Nonnen und besonders der Schwester Mary-Mengele gewesen. (Ja, so heißt sie im Film wirklich.) Inzwischen ist unser Trio erwachsen, und als es eines Tages erfährt, dass das Waisenhaus aus finanziellen Gründen geschlossen werden soll, versucht es mit allen Mitteln das notwendige Geld aufzutreiben. Dabei stürzen die Drei ein ganzes Krankenhaus ins Chaos, bringen einen Zoo völlig durcheinander und sorgen auf einer Geburtstagsparty für mächtig Wirbel.

All das ist Anlass genug für brutal komische Szenen, für Scherze, die so dämlich, dass sie schon wieder gut sind. Selbst ein Running Gag, bei dem die schon erwähnte Mary-Mengele stets einen voll auf die Nuss bekommt, wird so oft wiederholt, dass man über ihn dann plötzlich wieder lachen kann. Und dank des großen Talents der Farrelly-Brüder zünden selbst uralte Gags wieder. Kurz: ein herrlicher Spaß ohne eine Spur von Sinn und Verstand.

Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab, Regie: Bobby und Peter Farrelly, USA 2012, 92 Min., FSK: 12

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Kategorien:Uncategorized Schlagwörter:
  1. Oktober 17, 2012 um 8:07 pm

    Mein 7-jähriger Sohn (großer Mr. Bean Fan) hat sich ob dieser Vorschau scheckig gelacht. Ist wohl eher was fur ihn… 🙂 Aber ich bin doch auch wenigstens etwas gespannt – denn die Farrelly-Bruder sind WIRKLICH komisch. Und der Film „Unzertrennlich“ war m.E. der Beweis dafür, schließlich ist es fast unmöglich, über eine solche „Behinderung“ ohne Schadenfreude zu lachen, doch sie haben es hingekriegt.

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