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Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns

Vor wenigen Jahren wäre solch ein Musik-Film in Hollywood kaum möglich gewesen. Doch inzwischen wird auf vielen YouTube-Kanälen mal mehr, mal weniger perfekt gesungen. Die musikalische TV-Serie „Glee“ feiert in den USA Erfolge. Und Chor- oder genauer: A-cappella-Gesang ist zumindest unter amerikanischen Jugendlichen so populär, das er jetzt sogar im Mittelpunkt dieser durchaus amüsanten College-Komödie steht. Schauplatz von „Pitch Perfect“ (deutsch: perfekte Tonhöhe) ist die fiktive Barden University. Dort beginnt auf Druck ihres Vaters die introvertierte Beca (Anna Kendrick, „Twilight“-Reihe), die eigentlich von einer Musikkarriere in Los Angeles träumt, ein Studium. Das studentische Leben an der Hochschule wird eindeutig dominiert von A-cappella-Gruppen, besonders von den rein männlichen Treble Makers und den rein weiblichen Barden Bellas, die sich beide einen verbissenen Gesangs- und Geschlechter-Wettstreit liefern. Auch Beca schließt sich nach anfänglichem Zögern den Bellas an.

Der Film des Regisseurs und Musical-Spezialisten Jason Moore zeigt nun, wie sich die junge Frau in der Gruppe behauptet, wie sie sich dabei gegen die diktatorische Oberzicke Aubrey (Anna Camp) durchsetzt. Und sie lernt natürlich auch einen netten Jungen kennen: Jesse (Skylar Astin) vom konkurrierenden Männerchor. Gleichzeitig schildert er, wie sich die Studentinnen auf die nationalen Meisterschaften vorbereiten, dafür bisweilen recht komisch das nötige Kleingeld ersingen.

Es wird also viel gesungen, flott und bald erstaunlich perfekt. Dazu wird gut choreographiert getanzt, und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Doch besonders lebt die Komödie von den liebevoll und dennoch bewusst derb überzeichneten Figuren, vor allem von Fat Amy (Rebel Wilson, „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“), die sich wunderbar ironisch selber so nennt, bevor es „ausgehungerte Schlampen hinter meinem Rücken tun.“ Und von einem Kommentatoren-Duo (Elizabeth Banks, John Michael Higgings), das die Auftritte der Gruppen stets frech und witzig begleitet. Kurz: ein netter musikalischer Spaß nicht nur für Jugendliche.

Pitch Perfect, Regie: Jason Moore, USA 2012, 112 Min., FSK: 0

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