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Archive for Dezember 2012

Mein Kampf – eine Lesung

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Werbung ist wichtig

Dezember 20, 2012 2 Kommentare
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Bier in Tüten

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Das Ende naht

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Nein, diese Hunde

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Eine Sekunde pro Tag

Dezember 18, 2012 1 Kommentar
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Kritik: Trau niemals Deiner Frau

Das Leben von Niklas (Harald Krassnitzer) und Carolin (Lisa-Maria Potthoff) scheint in allerbester Ordnung zu sein. Die beiden Wiener Geschäftsleute sind glücklich verheiratet, wohnen in einer schmucken Altbauvilla. Er betreibt ein eingesessenes Juweliergeschäft, sie eine schicke Modeboutique. Doch eines Tages steht plötzlich Carolins ehemaliger Verlobter Timo (Fritz Karl) vor der Tür, und beide verbindet ein dunkles Geheimnis. In Hamburg haben sie einst gemeinsam zahlreiche Einbrüche begangen, dann hat sie sich von ihm gerade noch rechtzeitig getrennt, er ist bald daraufhin ins Gefängnis gewandert. Und frisch aus dem Knast entlassen, fordert er jetzt von ihr 100000 Euro Schweigegeld.

Dann wird es richtig kompliziert. Wie der Zuschauer von Lars Beckers Krimikomödie „Trau niemals Deiner Frau“ erfährt, ist Niklas Schmuckladen in Wirklichkeit völlig pleite. Und auch dieser Timo, den Carolin als ihren Cousin vorgestellt hat, kommt ihm irgendwie verdächtig vor. Er beauftragt daher einen Detektiven, der schnell die Wahrheit über Timo und Carolin aufdeckt. Und da hat der Juwelier eine folgenreiche Idee. Er bietet dem ehemaligen Ganovenpärchen einen Deal an: Timo soll seinen Laden überfallen. Er bekäme dann die Beute und Niklas das Geld von der Versicherung. Und so beginnt tatsächlich ein gefährliches Spiel um Betrug, Lügen und Intrigen.

Ein Spiel, das aber dank des intelligent konstruierten Drehbuchs von Detlef Michel bis zum Ende durchaus amüsant anzuschauen ist und das dann auch noch mit einer hübschen Schlusspointe die Zuschauer überrascht. Inszeniert hat die Geschichte der in Hannover gebürtige Regisseur („Bunte Hunde“, „Nachtschicht“) im Stil einer altmodischen leicht klamaukigen Boulevard-Komödie. Was dabei jedoch ziemlich stört, ist das bewusst übertrieben komödiantische Spiel der Akteure. Das wirkt ziemlich antiquiert. Und trübt den Spaß an dem ansonsten netten Film.

ZDF, 18.12.2012, 20:15 Uhr

Die Fernsehtipps zum Fest

Dezember 16, 2012 1 Kommentar
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Apparition – Dunkle Erscheinung

Wie bei aktuellen Horrorfilmen fast schon unabdingbar, spielt auch hier ein verwackelter Videofilm eine zentrale Rolle. Er zeigt gleich zu Anfang ein parapsychologisches Experiment aus den Siebziger Jahren, in dem ein Geist beschworen wird. Als 40 Jahre später eine Clique Studenten um das junge Paar Kelly (Ashley Greene, „Twilight“) und Ben (Sebastian Stan) zufällig auf dieses Dokument stößt, beschließen sie das Experiment zu wiederholen, aber mit wesentlich mehr Hightech-Power. Dennoch scheitert es – scheinbar. Als unser junges Paar ein neues Haus in einer noch kaum erschlossenen Vorort-Siedlung bezieht, geschehen plötzlich seltsame Dinge. Ja, es scheint zu spuken, ein Poltergeist geht offenbar um, modriger Schimmel macht sich im Haus breit, es kracht und knirscht an allen Ecken. Und schließlich gibt es für Ben und Kelly nur noch eine Erklärung für diese Phänomene: Sie werden von einem übernatürlichen Wesen heimgesucht.

Diesen Verdacht bestätigt dann auch Freund Patrick (Tom Felton), der ebenfalls an dem Experiment teilgenommen hat. Und inzwischen offenbar recht gut über diese Erscheinung (Englisch: „Apparition“) Bescheid weiß. Aber einen Ausweg kennt auch er nicht. Denn jeder, sagt er, der an dieses Wesen glaube, sei zum Tod verurteilt. – Das mag sein, doch komischerweise stirbt in „Apparition – Dunkle Erscheinung“ auch ein Hund, der dem Geisterwesen zu nahe kommt. Und dass Hunde über die Fähigkeit zu glauben verfügen, wird doch wohl selbst der Regisseur Todd Lincoln nicht behaupten wollen. Doch das ist nur eine von leider vielen Ungereimtheiten in diesem Film.

Viel schlimmer ist jedoch, dass es Lincoln bei seinem Spielfilmdebüt nur ganz selten gelingt, Spannung aufzubauen. Oder seine Zuschauer mit originellen Einfällen zu überraschen. Zu sehr vertraut er stattdessen auf bekannte Versatzstücke des Genres und zitiert sich dabei unbekümmert durch die jüngere Horrorfilm-Geschichte. Und selbst die Spezialeffekte sind eine Enttäuschung. Wer sich dennoch den Film anschauen möchte, sollte sich aber auf keinen Fall vorab den Trailer ansehen. Dieser liefert nämlich in nur zwei Minuten eine exakte Zusammenfassung der Geschichte einschließlich Schlussszene. Da bleibt wirklich kein Geheimnis offen.

Apparition – Dunkle Erscheinung, Regie: Todd Lincoln, USA 2012, 87 Min., FSK: 16

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Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns

Vor wenigen Jahren wäre solch ein Musik-Film in Hollywood kaum möglich gewesen. Doch inzwischen wird auf vielen YouTube-Kanälen mal mehr, mal weniger perfekt gesungen. Die musikalische TV-Serie „Glee“ feiert in den USA Erfolge. Und Chor- oder genauer: A-cappella-Gesang ist zumindest unter amerikanischen Jugendlichen so populär, das er jetzt sogar im Mittelpunkt dieser durchaus amüsanten College-Komödie steht. Schauplatz von „Pitch Perfect“ (deutsch: perfekte Tonhöhe) ist die fiktive Barden University. Dort beginnt auf Druck ihres Vaters die introvertierte Beca (Anna Kendrick, „Twilight“-Reihe), die eigentlich von einer Musikkarriere in Los Angeles träumt, ein Studium. Das studentische Leben an der Hochschule wird eindeutig dominiert von A-cappella-Gruppen, besonders von den rein männlichen Treble Makers und den rein weiblichen Barden Bellas, die sich beide einen verbissenen Gesangs- und Geschlechter-Wettstreit liefern. Auch Beca schließt sich nach anfänglichem Zögern den Bellas an.

Der Film des Regisseurs und Musical-Spezialisten Jason Moore zeigt nun, wie sich die junge Frau in der Gruppe behauptet, wie sie sich dabei gegen die diktatorische Oberzicke Aubrey (Anna Camp) durchsetzt. Und sie lernt natürlich auch einen netten Jungen kennen: Jesse (Skylar Astin) vom konkurrierenden Männerchor. Gleichzeitig schildert er, wie sich die Studentinnen auf die nationalen Meisterschaften vorbereiten, dafür bisweilen recht komisch das nötige Kleingeld ersingen.

Es wird also viel gesungen, flott und bald erstaunlich perfekt. Dazu wird gut choreographiert getanzt, und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Doch besonders lebt die Komödie von den liebevoll und dennoch bewusst derb überzeichneten Figuren, vor allem von Fat Amy (Rebel Wilson, „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“), die sich wunderbar ironisch selber so nennt, bevor es „ausgehungerte Schlampen hinter meinem Rücken tun.“ Und von einem Kommentatoren-Duo (Elizabeth Banks, John Michael Higgings), das die Auftritte der Gruppen stets frech und witzig begleitet. Kurz: ein netter musikalischer Spaß nicht nur für Jugendliche.

Pitch Perfect, Regie: Jason Moore, USA 2012, 112 Min., FSK: 0

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