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Archive for April 2013

Hundemüde

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Neues vom Uli

April 29, 2013 2 Kommentare
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Neulich in Russland

April 25, 2013 2 Kommentare
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Dafür wurde das Internet erfunden

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Verrückt

April 23, 2013 1 Kommentar
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Filmtipp der Woche

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Tatort – Trautes Heim

Nichts ist unmöglich. Und wenn das eigentlich Unmögliche zudem so selbstverständlich erzählt wird wie in diesem Kölner-„Tatort“ mit dem wunderbar ironischen Titel „Trautes Heim“, dann reibt man sich als Zuschauer anfangs zwar verwundert die Augen und verfolgt dann die Geschichte jedoch zunehmend fasziniert. Sie führt uns zu Beginn in eine offenbar heile Mittelstandsfamilie: Vater, Mutter und Kind verabschieden sich morgens herzlich. Der Vater Roman Sasse (Barnaby Metschurat) fährt zur Arbeit, der Sohn Lukas geht zum Fußballtraining und Simone Schäfer (Alma Leiberg), die Lebensgefährtin von Roman, kümmert sich um den Haushalt. Auf dem Weg zur Arbeit wird der Junge dann jedoch von zwei Gangstern in einem Transporter entführt. Ein Zeuge verfolgt auf seinem Motorrad das Tatfahrzeug, wird dabei von ihm überrollt und stirbt.

Als die beiden Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) am Tatort erscheinen, beginnt für die Ermittler das große Rätselraten: Ist der Motorradfahrer nur zufällig zum Opfer geworden? Wer entführt das Kind einer Familie, die keineswegs wohlhabend ist? Und handelt es sich womöglich um die Tat von kriminellen Päderasten? Als wenig später das Fluchtfahrzeug gefunden wird und darin das Handy des Jungen, wird die Sache noch merkwürdiger. Das Telefon ist auf den Namen Ruth Junghanns (Sandra Borgmann) registriert, eine Frau, die bei ihrer polizeilichen Vernehmung glaubhaft beteuert, einen Lukas Schäfer gar nicht zu kennen.

Auch Ruth Junghanns führt in einem „trauten Heim“ das Leben einer gutsituierten Mittelstandsfamilie mit Sohn und Ehemann. Und dann nimmt die Geschichte eine unglaubliche Wendung: Wie sich bei den Ermittlungen bald herausstellt, spielt in beiden ach so intakten Familien Roman Sasse den Vater und Ehemann. Er lebt mal zwei Wochen bei der einen, dann bei der anderen. Möglich macht dies eine straff organisierte Terminplanung und eine Alibi-Agentur, die beim Verschleiern bei beispielsweise Seitensprüngen trickreich hilft. Und die es so ähnlich, wie ein Blick ins Internet beweist, wirklich gibt.

Dieser Roman Sasse ist in diesem „Tatort“ also ein großer Lügner und geschickter Betrüger, doch für ihn ist das Ganze unglaublich selbstverständlich. Wie er bei den Befragungen sagt, liebe er halt beide Familien, will sich von keiner trennen. Und wie Metschurat diese schwierige Rolle spielt, glaubt man diesem Bigamisten und spürt sogar ein wenig Verständnis für seine Tat.

Aus diesem ungewöhnlichen Stoff (Drehbuch: Roland Heep, Frank Koopmann) bezieht der von Christoph Schnee inszenierte Film seine Spannung, während der eigentliche Entführungsfall zur Nebensache gerät und dann am Schluss auch eher beiläufig gelöst wird. Was nicht weiter stört. Was allerdings ein wenig nervt, ist die übertriebene Dialoglastigkeit des Films. Anstatt den Bildern und den guten Schauspielern zu vertrauen, wird vieles zusätzlich wortreich erläutert. Und das nimmt dem Film oft das nötige Tempo. – Alles in allem dennoch ein sehenswerter Fall aus Köln, der sogar ohne den sonst dort üblichen Sozial-Touch auskommt.

ARD, 21.04.2013, 20:15 Uhr 
Eins Festival, 21.04.2013, 21:45 Uhr / Eins Festival, 21.04.2013, 23:45 Uhr
ARD, 23.04.2013, 00:35 Uhr

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Kritik: Broken City

Mark Wahlberg („Ted“) spielt meistens Typen wie aus einer Baumarkt-Werbung: Nette Kumpels, die wissen, wie man anpackt. Die sich nicht scheuen, mal die Hände schmutzig zu machen, dabei aber stets grundanständig bleiben. Und mit denen man nach getaner Arbeit dann gern ein Feierabend trinkt. Und wenn Wahlberg die Hauptrolle in einem Thriller übernimmt, dann ahnt man schon im Voraus, dass man in diesem Film Gut und Böse nicht verwechseln kann. Auch nicht in „Broken City“, wo selbst das angeblich kaputte („broken“) New York Wahlbergs Figur nicht verbiegen kann.

Der 42-Jährige spielt hier den ehemaligen Polizisten Billy Taggart, der vor Jahren nach einem blutigen Zwischenfall zwar von einem Gericht freigesprochen worden ist, dennoch deswegen seinen Job verloren hat und sich seitdem als Privatdetektiv mühsam durchschlägt. Eines Tages wird er von dem New Yorker Bürgermeister Nicholas Hostetler (Russell Crowe), der sich gerade im Wahlkampf befindet, engagiert. Er soll dessen Frau Cathleen (Catherine Zeta-Jones) überwachen und dabei ermitteln, mit wem sie eine Affäre hat. Taggart nimmt den Job sofort an, weil er sehr gut bezahlt ist und weil ihm der Bürgermeister bei seinem damaligen Verfahren vor einer Gefängnisstrafe geschützt hat.

Schnell findet Taggart heraus, dass die attraktive Cathleen ihren Mann mit einem gewissen Paul Andrews (Kyle Chandler) betrügt. Einen smarten Typen, der als Wahlkampfmanager für den Kontrahenten des Bürgermeisters arbeitet. Kurz nachdem er diese Information an seinen Auftraggeber weitergeleitet hat, wird Andrews nachts auf offener Straße ermordet. Und Taggart hat das ungute Gefühl, dass man ihn in Wirklichkeit nur benutzt hat für ein großangelegtes Intrigenspiel, bei dem es keineswegs um betrogene Liebe, sondern um sehr viel Geld geht.

Allen Hughes‘ erste Regiearbeit ohne seinen Zwillingsbruder Albert, mit dem er unter anderem das apokalyptische Spektakel „The Book of Eli“ gedreht hat, ist zwar ein grundsolider und gut bebilderter Politthriller. Dessen Spannung jedoch darunter leidet, dass er keine Zwischentöne zulässt. Zu eindeutig ist von Anfang an die Rollenverteilung. Auch Wahlbergs Taggart ist viel zu oberflächlich angelegt, um mit dieser Figur richtig mitzufiebern. Wesentlich interessant wirkt dagegen Crowe als intrigranter Schurke. Zudem gibt es in der Geschichte einige störende Ungereimtheiten, die den Spaß an diesem Film schon arg trüben.

Broken City, Regie: Allen Hughes, USA 2013, 109 Min., FSK: 12

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stoersender.tv, Episode 2: Wasser marsch!

April 18, 2013 2 Kommentare
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Die News

April 16, 2013 1 Kommentar
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