Startseite > Uncategorized > Kritik: Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe

Kritik: Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe

Es gibt tatsächlich noch Fantasy-Romanzen außerhalb der „Twilight“-Reihe. Ein nicht nur für Teenager durchaus sehenswertes Beispiel ist „Beautiful Creatures“. Schauplatz dieser anrührend schönen Liebesgeschichte ist ein kleines Kaff im tiefsten Süden der USA. Dort lebt der 16-jährige Schüler Ethan (Alden Ehrenreich), der sich in der Provinz schrecklich langweilt und von einer aufregenderen Zukunft träumt. Auch seine oberflächlichen Mitschülerinnen findet der junge Mann sterbenslangweilig. Eines Tages kommt mit Lena (Alice Englert) ein neues Mädchen auf seine Schule. Da sie die Nichte des geheimnisvollen Macon Ravenwood (Jeremy Irons) ist, über den man sich böse Gerüchte erzählt, wird sie von ihren Mitschüler feindselig behandelt. Bis auf Ethan, der sich sofort zu Lena hingezogen fühlt.

Dann geschieht, was geschehen muss. Die beiden verlieben sich. Ethan lernt Lenas ungewöhnliche Familie kennen und muss erfahren, dass seine Auserwählte nicht nur ein bisschen freakig ist. Sondern dass ein uralter Fluch über sie und ihrer Familie liegt. Er verleiht ihnen magische Kräfte – und schlimmer noch: Mit 16 Jahren entscheidet sich bei den weiblichen Mitgliedern der Familie, ob sie Wesen des Lichts oder der Dunkelheit werden. Und der 16. Geburtstag von Lena steht kurz bevor.

Die Geschichte, die Richard LaGravenese atmosphärisch gut in Szene gesetzt hat, basiert auf dem US-Fantasy-Bestseller „Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“ von Kami Garcia und Margaret Stohl, dem ersten Teil einer insgesamt vierteiligen Romanreihe. Dennoch sind weitere Verfilmungen eher unwahrscheinlich. Im Unterschied zum Buch ist der Film nämlich in den USA finanziell nur sehr mäßig erfolgreich gewesen. Was überrascht, weil das junge Hauptdarstellerpaar durchaus überzeugt. Es durch Stars wie Jeremy Irons oder Emma Thompson glänzend unterstützt wird. Der Film sogar mit einigen richtig witzigen Szenen punkten kann. Und wer will, darf natürlich auch einige Tränen verlieren.

Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe, Regie: Richard LaGravenese, USA 2013, 124 Min., FSK: 12

Advertisements
Kategorien:Uncategorized Schlagwörter:
  1. April 12, 2013 um 9:05 am

    Eine kurze prägnante Einordnung. Ich habe den Film gerade gesehen und kann dir zustimmen. Besonders Emma Thomsons Ansatz hat mir gefallen.

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: