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Archive for Mai 2013

Pudelnass

Mai 31, 2013 1 Kommentar
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Ein Witz

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Nein, diese Engländer

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Toll, der Knoll!

Mai 29, 2013 1 Kommentar
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Die Klaviatur des Todes – Michael Tsokos

Wenn der Rechtsmediziner erzählt, dann läuft einem beim Zuhören ein eisiger Schauer über den Rücken. Und diesen erregenden Nervenkitzel mögen offenbar immer mehr Menschen. Das zeigt jedenfalls der anhaltende Erfolg von TV-Serien wie „Der letzte Zeuge“, „CSI: Den Tätern auf der Spur“ oder „Body of Proof“, in denen Gerichtsmediziner eine entscheidende Rolle spielen. Und das beweisen auch die Bestseller von Michael Tsokos, in denen Deutschlands bekanntester Forensiker von seiner Arbeit berichtet. Nach einem recht blutrünstigen Spatter-Ausflug ins fiktive Trillerfach mit „Abgeschnitten“, den er zusammen mit dem populären Autor Sebastian Fitzek unternommen hat, legt nun Tsokos mit „Die Klaviatur des Todes“ bereits sein drittes Sachbuch vor. Und ist damit erneut sehr erfolgreich. Obwohl manche seiner Schilderungen so detailliert sind, dass sie eigentlich nur für Hobbypathologen geeignet scheinen.

Im Mittelpunkt des dennoch spannend zu lesenden Buches stehen zumeist spektakuläre Kriminalfälle, an deren Aufklärung der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité beteiligt gewesen ist. Da gibt’s also den sogenannten Puzzle-Mörder, der Leichenteile in Koffern und Tüten „entsorgt“ hat. Einen äußerst seltsamen Mord scheinbar ohne erkennbares Motiv in einen Physiotherapeutenpraxis. Oder den Sexualmord auf einem Recyclinghof mit gefrorener Leiche. Und besonders schrecklich, auch beim Lesen, sind die Fälle, in denen Kinder involviert gewesen sind. „Immer, wenn ein Kind eines nicht natürlichen Todes stirbt, ist ein Erwachsener daran schuld.“ – resümiert lapidar Tsokos.

Aber Rechtsmediziner arbeiten nicht nur am toten Objekt. So schildert der Autor Fälle von selbst beigefügten Verletzungen – beispielsweise von Hakenkreuzen, die angeblich Neonazis in die Haut ihrer Opfer geschnitten haben. Was sich dann jedoch als bewusste Täuschung entpuppt hat, weil das Hakenkreuz von dem psychisch kranken „Opfer“ irrtümlich spiegelverkehrt eingeritzt worden ist. Und es geht sogar um Vaterschaftstest, bei denen gern mal von Männern getrickst wird. In Tsokos’ facettenreicher Berufswelt „gibt es tatsächlich nichts, was es nicht gibt.“ Und dennoch wird es dank der stets findigeren Arbeit der Rechtsmediziner immer unwahrscheinlicher, dass ein Mord ungesühnt bleibt.

Michael Tsokos, „Die Klaviatur des Todes“, Droemer Verlag, 332 Seiten, 19.99 Euro. Der Autor liest in der hannoverschen Buchhandlung Hugendubel, Bahnhofstraße 14, am 30. Mai um 20.15 Uhr.

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Da könnte ich stundenlang zuschauen

Mai 28, 2013 1 Kommentar
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Endspiel

Mai 28, 2013 1 Kommentar
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Hitlers Meisterrede

Mai 25, 2013 1 Kommentar
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Kritik: Jeder hat einen Plan

Eigentlich läuft für Agustin alles nach Plan. Er arbeitet seit Jahren als Kinderarzt in Buenos Aires und hat mit Claudia eine hübsche Frau, die sich gerade freut, endlich das ersehnte Kind adoptieren zu dürfen. Dennoch fühlt sich Agustin irgendwie unwohl in seiner Haut. Und der jetzt zu erwartende Familienzuwachs sorgt für so große Spannungen, dass sie sogar zur Trennung von seiner Frau führen. In dieser Situation steht plötzlich Agustins Zwillingsbruder Pedro vor Tür, der ein ganz anderes Leben führt. Er ist Imker in dem sumpfigen Tigre-Delta, verdient sich Geld mit kriminellen Geschäften dazu und hat nun eine große Bitte an seinen Bruder.

Da er unheilbar an Lungenkrebs erkrankt ist, soll er ihm helfen zu sterben. Kurz danach bereits ertränkt Agustin den Todkranken in einer Badewanne und kehrt an seiner statt in das Tigre-Delta zurück, wo die Brüder ihre Kindheit verbracht haben. Aber Pedros junge Mitarbeiterin und Geliebte Rosa (Sofia Gala) durchschaut schnell den Schwindel. Zudem wird Agustin mit Schwierigkeiten konfrontiert, in denen zuvor sein Bruder gesteckt hat. Und so wird er plötzlich sogar als Mörder verdächtigt.

Einmal ein Anderer sein, diesen Wunsch vieler erfüllt sich zwar Agustin, wenn auch auf recht drastische Weise. Doch im Kinodebüt der argentinischen Regisseurin Ana Piterbarg, „Jeder hat einen Plan“, hat dieser Identitätswechsel unerwartet böse Folgen, weil der Protagonist eben nicht – so die arg zweifelhafte Aussage des Films – dem „natürlichen“ Plan folgt. Und er daher nicht weiß, wohin er gehört, was seine Bestimmung ist. Die Rollen der Zwillingsbrüder spielt der „Herr der Ringe“-Star Viggo Mortensen, der als Kind eine Zeitlang in Argentinien gelebt hat und akzentfrei Spanisch sprich. Und wie er diese unterschiedlichen Charaktere glaubhaft verkörpert, ist sehenswert, genau wie die drückende Atmosphäre dieses Krimidramas. Gleichwohl hätte man als Zuschauer gern mehr gewusst über die Vergangenheit der beiden Brüder. Vieles bleibt einfach zu sehr im Dunkeln.

Jeder hat einen Plan, Regie: Ana Piterbarg, 118 Min, Argentinien 2012, FSK: 16

Guten Appetit!

Mai 23, 2013 1 Kommentar
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