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Archive for Mai 2013

Toller Fahrstuhl

Mai 21, 2013 2 Kommentare
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Die Wahrheit über uns Menschen

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stoersender.tv, Episode 4: Brauner Dunst

Mai 21, 2013 1 Kommentar
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Das mach ich auch jeden Tag

Mai 19, 2013 3 Kommentare
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TV-Kritik: Tatort – Unvergessen

Armes Kärnten! So schlecht drauf war Moritz Eisner noch nie. In seinem 30. „Tatort“-Fall „Unvergessen“ hat es den Wiener Chefinspektor des österreichischen Bundeskriminalamts nach Kärnten verschlagen, und dort geht ihm nun wirklich alles schrecklich auf die Nerven. Für ihn sind die Einheimischen ewiggestrige Hinterwäldler, die Fremde misstrauisch beäugen. Vor allem wenn sie aus der fernen Großstadt Wien kommen und in der braunen Vergangenheit dieser Region herumstochern. Die Volksmusik, die man in Kärnten pflegt, ist für ein Eisner nur ein schreckliches Gedudel. Und als er am Schluss nach einem tollen Showdown den Täter  gestellt hat, dreht unser Chefinspektor ihm plötzlich den Rücken zu, sagt gelangweilt: „Sie sind festgenommen.“ Und geht angewidert davon. Ein ganz starker Auftritt!

Ein Land, das solch schlechtgelaunten Polizisten hat, braucht sich um seine Komödianten nicht zu sorgen. Sie finden hier genügend Stoff. Und Harald Krassnitzer zeigt als Moritz Eisner, dass er über sehr viel komödiantisches Talent verfügt. Dass ihm in dieser Rolle nicht nur eine Laus, sondern gleich eine ganze Elefantenherde über die Leber gelaufen ist, hat natürlich seinen Grund. Ihn erfährt der Zuschauer gleich am Anfang, der so schnell und kompakt inszeniert ist, dass man ihn auf keinen Fall versäumen sollte: Bei einer privaten Reise nach Kärnten wird Eisner offenbar Zeuge eines Verbrechens. Er ruft über Funk Kollegen um Hilfe. Wird kurz darauf auf einem Parkplatz eines Steinbruchs von hinten in den Kopf geschossen, landet mit einem Geschosssplitter im Gehirn auf der Intensivstation und leidet von nun an, auch noch nach seiner Entlassung, unter Amnesie.

Da er sich nicht mehr erinnern kann, was zu diesem bösen Zwischenfall geführt hat, fährt er nach diesem aktionsreichen Schnelldurchlauf auf eigene Faust von Wien aus an den Ort des Geschehens. Er will dort trotz seines angeschlagenen Gesundheitszustand der Wahrheit auf den Grund gehen. Er befragt Leute, die ihm aber auch nicht helfen können – oder wollen. Und besucht natürlich den besagten Steinbruch. Unterstützt wird er bei diesen privaten Ermittlungen von seiner Assistentin Bibi Fellner (wunderbar: Adele Neuhauser), die ihrem Chef besorgt nachgereist ist und sich nun richtig empathisch um ihn kümmert.

Erst von einer Supermarkt-Kassiererin bekommt er schließlich den entscheidenden Tipp. Sie erinnert sich, dass er vor Wochen bei ihr Rosen und eine Flasche Champagner gekauft hat. Und nach den Weg zu einer Berghütte gefragt hat. In der besagten Hütte kann sich dann der Chefinspektor an die Journalistin Maja erinnern, mit der er dort verabredet gewesen ist. Und mit der vor Jahren ein Verhältnis gehabt hat. Die weiteren Ermittlungen ergeben dann, dass die Journalistin in dieser Gegend für eine Reportage recherchiert hat. Dabei ging es um ein grausames Verbrechen, dass die SS dort kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs begangen hat. Und von dem man heute nichts mehr wissen will. Kurz danach wird Majas Leiche im Kofferraum ihres Autos gefunden, das im See des Steinbruchs versenkt worden ist.

Was an dem folgenschweren Tag genau geschehen ist, bleibt jedoch lange Zeit auch für den Zuschauer ein spannendes Rätsel. Es wird erst nach und nach in diesem rundum gelungenen ORF-„Tatort“ gelöst. Inszeniert und geschrieben hat diesen überraschungsreichen Film Christiane Hörbigers Sohn Sascha Bigler, der dabei gekonnt beweist, dass man ein schweres Thema wie hier die Verbrechen der SS in einem Krimi behandeln kann, ohne dass dies aufgesetzt wirkt. Kurzum: Eine sehenswerte Reise ins schöne Kärnten!

ARD, 20.05.2013, 20:15 Uhr 
ARD, 21.05.2013, 01:10 Uhr

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Kritik: Evil Dead

Wer immer schon wissen wollte, was man mit einer gewöhnlichen Nagelpistole oder einem handelsüblichen elektrischen Küchenmesser alles anstellen kann, für den ist „Evil Dead“ genau das Richtige. Vorausgesetzt man hat nichts gegen künstliches Kinoblut. Das fließt und spritzt in Fede Alvarez’ Film nämlich so übertrieben reichlich, dass man tatsächlich als hartgesottener Horrorfan einfach nur noch lachen kann. Und gegen Schluss des knapp 90-minütigen Streifens folgt dann auch noch die wohl blutigste Szene der jüngsten Kinogeschichte.

Obwohl das Gemetzel und die Splattereffekte eindeutig im Vordergrund stehen, gibt’s auch eine, wenn auch recht dürftige Story. Um ihrer Freundin Mia (Jane Levy) den kalten Drogenentzug zu erleichtern, verbringen ihre Freunde mit ihr ein paar Tage in einer abgeschiedenen Waldhütte. Zunächst verläuft alles so, wie geplant. Doch dann fällt ihnen ein unangenehmer Verwesungsgeruch auf, der offenbar aus dem Keller der Hütte kommt. Dort finden sie dann eine Reihe aufgehängter Katzen und ein mysteriöses Buch: das aus Menschenhaut gebundene „Necronomicon“. Dieses „Buch des Todes“ enthält zwar viele hingekritzelte Hinweise, die vor seiner Lektüre warnen. Doch einer der jungen Leute lässt sich dennoch nicht davon abhalten, ein paar Zeilen vorzulesen. Und erweckt dadurch gar fürchterlich dämonische Kräfte.

So weit, so teuflisch. Und wer möchte, für den spielen sich die dann folgenden schrecklichen Szenen in Wirklichkeit im Kopf der von einem höllischen Entzug gequälten Mia ab. Aber vor allem ist „Evil Dead“ ein wirklich gelungenes und in den USA sehr erfolgreiches Remake von Sami Raimis „Tanz der Teufel“. Von einer amerikanischen Amateurproduktion aus dem Jahre 1981, die mit ihren gezeigten Gewaltexzessen Genre-Maßstäbe setzte, die bewies, was mit Handkamera, Schminke, Knetmasse und ganz viel Ketchup alles möglich ist. Und deren ungeschnittene Version bis heute in Deutschland nicht gezeigt oder verkauft werden darf. Ein Verbot, das inzwischen dank illegaler Internet-Vertriebswege kaum noch Sinn macht. Und daher wohl dürfen sich jetzt erwachsene Zuschauer das ähnlich bluttriefende Remake im Kino auch ganz legal anschauen. Wohl bekomm’s!

Evil Dead, Regie: Fede Alvarez, USA 2013, 90 Min, FSK: 18

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Nein, diese Väter

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Tooor!

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Filmtipp der Woche: The Internship

Mai 15, 2013 2 Kommentare
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Feststecken

Mai 14, 2013 2 Kommentare
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