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TV-Kritik: Nikita

Sie ist bildhübsch und dennoch eine eiskalte Killerin: Nikita. Ein amerikanisches Gericht hat die junge Frau vor Jahren als Mörderin zum Tode verurteilt. Kurz vor ihrer Hinrichtung ist sie dann jedoch von der geheimen Regierungsorganisation „Division“ rekrutiert wurden, um sie als todbringende Kampfmaschine im Dienste des Staates auszubilden. Als Nikita einige Zeit später nach einem äußerst schmerzhaften Erlebnis erkannt hat, dass die „Division“ inzwischen verbrecherische Ziele verfolgt, ist sie geflohen und führt von nun an einen blutigen Rachefeldzug gegen diese Organisation – mit dem Ziel, sie zu vernichten.

Das ist in wenigen Worten der Hintergrund der neuen RTL2-Serie „Nikita“, die der Sender jeweils am späten Sonnabend in Doppelfolgen ausstrahlt. Doch so richtig neu ist die Geschichte nicht. Ganz im Gegenteil. Sie basiert auf dem gleichnamigen Spielfilm des französischen Regisseurs Luc Besson aus dem Jahr 1990, der später in den USA unter dem Titel „Codename: Nina“ neu verfilmt worden ist. Und der dann wiederum Grundlage gewesen ist für die kanadische TV-Serie „Nikita“, die 1999 auch zuerst bei RTL2 lief.

Nun ist also dieser Stoff erneut in den USA adaptiert und dabei ein wenig aktualisiert wurden vor allem mit allerlei Internet-Computer-Schnickschnack. Die neue Darstellerin der Titelheldin, Maggie Q („Stirb langsam 4.0“), die das Action-Handwerk bei Jackie Chan erlernt hat, braucht sich jedenfalls hinter ihren Vorgängerinnen (unter anderem Bridget Fonda) nicht zu verstecken. Wie sie zum Auftakt ein Attentat verhindert und danach einen jugoslawischen Kriegsverbrecher aufs Kreuz legt, macht beim Zuschauen durchaus Spaß. Unterstützt wird sie bei ihrem Privatkrieg gegen das Böse durch die ebenfalls ansehnliche Lyndsy Fonseca („Desperate Housewives“), und auch ihr Gegenspieler, der Chef der Division, wird von Xander Berkeley („24“) gut verkörpert. Optisch bietet die Serie ziemlich perfektes, allerdings nur wenig originelles Popcornkino im kleinen TV-Format. Und besonders Männer werden die sexy Mischung aus Stilettos und Maschinengewehr mögen.

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