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Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr

Es ist schon ein seltsamer Zufall, dass in diesem Jahr in gleich zwei großen Hollywood-Produktionen das Weiße Haus und damit der US-Präsident zum Ziel von Terroristen werden. So läuft Ende Juni in den amerikanischen Kinos (bei uns allerdings erst Anfang September) Roland Emmerichs „White House Down“ an, in dem ein kühner Sicherheitsagent den Präsidenten und die Welt vor paramilitärischen Bösewichten retten muss. Und ganz ähnlich schlimme Dinge geschehen auch in Antoine Fuquas Actionstreifen „Olympus Has Fallen“, der bereits jetzt bei uns zu sehen ist. („Olympus“ ist angeblich der Geheimdienstcode für „Weißes Haus“)

Was Emmerichs „Terroristen“ genau zu solch einer Wahnsinnstat antreibt, wird man jedoch erst in ein paar Wochen wissen. In Fuquas Film sind es jedenfalls Nordkoreaner, denen man offenbar in den USA inzwischen alles zutraut. Und dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Eines schönen Tages greift also völlig unerwartet ein Flugzeug das Weiße Haus an, dann stürmen Bodentruppen den Regierungssitz. Und der Präsident (Aaron Eckhart) samt Gefolge gerät so in die Gewalt einer nordkoreanischen Hightech-Guerilla, die danach von den USA einen Truppenabzug aus Südkorea fordert. Andernfalls würde sie den Präsidenten töten.

Zeuge dieser Attacke wird der Secret-Service-Agent Mike Banning (Gerard Butler), der lange Zeit den Präsidenten persönlich beschützt hat, dann aber nach einem Zwischenfall an den Schreibtisch strafversetzt worden ist. Er kennt sich natürlich immer noch bestens im Weißen Haus aus und versucht nun wirklich alles, um seinen früheren Chef zu befreien. Dabei agiert Butler wie einst Bruce Willis in der „Stirb langsam“-Reihe, ja er wirkt in seiner Rolle sogar ähnlich körperlich präsent, geht aber leider im Unterschied zu Willis absolut humorlos zur Sache. Und humorbefreit ist sowieso der ganze ultrabrutal inszenierte Film, dem halbwegs intelligente oder gar ironische Dialoge völlig fehlen. Stattdessen wird die sowieso schon hanebüchene Geschichte am Schluss auch noch in einer patriotisch zähen Soße ertränkt.

Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr, Regie: Antoine Fuqua, USA 2013, 120 Min., FSK: 16

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: ,
  1. Juni 14, 2013 um 8:30 pm

    Mir wurde schon bei Air-Force-One schlecht: da gingen zig Leute drauf, damit The-President-of-The-United-States-of-America überleben durfte. Außerdem habe ich den Film auf englisch gesehen und konnte Harrison Ford kaum verstehen, da seine üblichen gemurmelten und genuschelten Worte auch noch in einem Meer von Streichern ertränkt wurden.

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