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Archive for Juli 2013

Man kann ja nie wissen

Juli 31, 2013 1 Kommentar
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Bart ab

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Gesundheit!

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Mach es aus!

Juli 27, 2013 2 Kommentare
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RTL 2: Teen Wolf

Jetzt lässt auch RTL 2 die Werwölfe von der Leine. Vom 27. Juli an zeigt der Sender samstags um 20.15 Uhr jeweils drei Folgen der insgesamt 12-teiligen Serie „Teen Wolf“. Ein in den USA äußerst erfolgreicher Mehrteiler, dessen dritte Staffel dort bereits gelaufen, der mit mehreren Preisen – unter anderem als beste Jugendserie 2012 und 2013 – ausgezeichnet worden und dessen Hauptdarsteller, Tyler Posey, inzwischen ein gefragter Teeniestar ist. Werwölfe sind nun einmal sehr beliebt. Wenn sie sich nicht gerade bei Vollmond auch äußerlich in Wölfe, mit Reißzähnen, Klauen und struppigem Fell, verwandeln. Was dann bei ihren nicht animalischen Mitmenschen zu gewissen Irritationen führt.

Ansonsten besitzen diese ungewöhnlichen Mensch-Tier-Wesen ein exzeptionelles Gehör, ein irrwitzig guten Geruchssinn und physische Kräfte, von denen andere Zeitgenossen nur träumen können. Und es wundert kaum, dass besonders Jugendliche, die gerade auf der Suche nach ihrer Identität sind, gern mal für einige Zeit solch ein toller Werwolf wären. Was wohl auch ein Grund ist, dass sie aktuell gerade einmal wieder eine wichtige Rolle spielen in Stephenie Meyers „Twilight“-Reihe.

Doch besonders ein Film aus dem Jahre 1985 hat unser modernes und eher freundliches Bild vom Werwolf geprägt: die US-Fantasykomödie „Teen Wolf“. In ihr verwandelt sich ein 17-jähriger Schüler, den der heute fast in Vergessenheit geratene Kino- und TV-Star Michael J. Fox verkörpert hat, plötzlich in einen Werwolf. Durch seine neuen übernatürlichen Kräfte wird er schließlich zum Basketball-Star an seiner Schule und erobert das Herz seiner Traumfrau. Und dieser Film, der in den USA die für damalige Zeit hohe Summe von 33 Millionen Dollar eingespielt hat, hat nun als Vorbild gedient für die von MTV in Auftrag gegebene Jugendserie „Teen Wolf“.

Ganz ähnlich wie im Kinofilm steht ein Schüler im Mittelpunkt: Der Nerd Scott, der an seiner Highschool ein Außenseiter ist. Eines Nachts wird er in einem finsteren Wald von einem Wolf ähnlichen Geschöpf gebissen. Und bereits kurz danach entdeckt er plötzlich ganz ungewöhnliche, ja übermenschliche Kräfte an sich, die ihn dann schlagartig auch zum Star seines Lacrosse-Teams (ein in Nordamerika beliebtes Ballspiel) machen. Zudem verliebt sich prompt die Highschool-Schönheit Allison (Crystal Reed) in die neue Sportskanone, der natürlich insgeheim durch den erwähnten nächtlichen Biss längst ein Werwolf geworden ist. Was allerdings keiner weiß oder ahnt, außer sein bester Freund Stiles (Dylan O’Brien). Alles ist also eigentlich in bester Ordnung, doch so ein Werwolf-Dasein hat leider auch seine Schattenseiten. Denn immer wenn sich unser Teenie gar fürchterlich erregt oder schlimm wütend wird, droht ihm die sofortige Verwandlung in einen Wolf. Scotts dunkles Geheimnis würde daher auffliegen. Und das könnte für ihn natürlich böse Folgen haben.

Besonders für Jugendliche und Junggebliebene ist die Serie ein sehenswerter TV-Spaß. Bietet sie doch eine perfekte Mischung aus Jugenddrama, Teenie-Liebesromanze und Fantasy-Abenteuer. Auch die Spezialeffekte sind recht ansehnlich. Und die meist noch recht jungen Darsteller beherrschen ihren Job. Ältere Zuschauer werden sich dagegen wohl ein wenig stören an den verwendeten Klischees, die bei einer Highschool-Story wohl leider unausweichlich sind. Gleichwohl sollten sie es in dieser sommerlich ansonsten ziemlich verödeten Fernsehzeit ruhig mal mit diesem „Teen Wolf“ versuchen.

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Tele 5: Die schlechtesten Filme aller Zeiten

Eines besitzt Tele 5 auf jeden Fall: Humor. Das hat der kleine Münchner Privatsender, der auf den Programmlisten der meisten TV-Zuschauer wohl eher ganz hinten zu finden ist, auch schon zum letzten Weihnachtsfest bewiesen. Während die übermächtige Konkurrenz wie alle Jahre wieder auf große Hollywood-Produktionen oder populäre Herz-Schmerz-Kost gesetzt hat, hat Tele 5 in einem Trailer selbstironisch reißerisch angekündigt: „Der größte Schrott zum Fest“. Und dieses ungewöhnliche Versprechen ist dann auch eingehalten wurden mit durchweg merkwürdigen Filmen wie: „Palast der Schatten – Tödliche Intrigen am Hof der Kaiserin“, „Ironheart – Richard Löwenherz und die Kinder Gottes“ oder „Blood & Flowers – Der Wächter des Königs“. Doch selbst eine solch festliche Negativauswahl lässt sich noch steigern.

Von dieser Woche an zeigt Tele 5 an zwölf Freitagen, um 22.15 Uhr, die Reihe „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“. Ausgewählt von keinen Geringeren als dem „Mattscheiben“-Terminator Oliver Kalkofe und dem selbsternannten TV-„Bullshit“-Experten Peter Rütten. Also von zwei deutschen Comedy-Größen, die mit ihren fernsehkritischen Shows beide schon seit einiger Zeit bei dem Sender ihr vorläufiges Zuhause gefunden haben. Und die ihn dafür dann auch entsprechend loben. „Gute Filme“, sagt Kalkofe, „will jeder zeigen. Aber schlechte? Traut sich nur Tele 5 und da ist man sogar stolz darauf!“

Aber die schlechten Filme werden nicht nur einfach gezeigt. Sondern sie sollen, das verspricht jedenfalls mit heiligem Ernst Tele 5, „im stilechten Ambiente einer Berliner Filmkunst-Videothek“ von Kalkofe und Rütten angekündigt werden. In den Werbepausen wollen die zwei dann einzelne Szenen mit „gebotenem Respekt“ sezieren, „nuancierte Darsteller-Leistungen“, „Sub-Texte“ und versteckte Botschaften herausfiltern. Außerdem wollen sie dazu thematisch passende Cocktails servieren. „Ich sage es ganz offen: bei diesen Filmen kann Alkohol sehr wohl nützlich sein!“, so Kalkofe. „Wir möchten niemand zum unkontrollierten Saufen animieren, aber ein maßvolles Besäufnis kann theoretisch dabei helfen, die Birne auf die passende Betriebstemperatur vorzuglühen.“

Eröffnet wird die Reihe gleich mit einem (der Kalauer muss einfach sein:) „Hailight“, mit „Supershark“: Nach einem schlimmen Unfall bei einer Ölbohrung treibt an der kalifornischen Küste ein prähistorischer Riesenhai sein mörderisches Unwesen. Er zerstört nicht nur eine Bohrplattform, sondern auch ein U-Boot, pflückt sich mit Riesensprüngen Kampfjets vom Himmel und frisst auf seinen Flossen über den Strand laufend jede Menge Badeurlauber. Was übrigens ziemlich komisch ausschaut. Aber dieses gigantische Ungeheuer hat auch seine guten Seiten: Darsteller, die besonders schlecht agieren und dabei noch schlechtere Dialoge aufsagen, werden allesamt nach wenigen Minuten vom Killerhai gnadenlos verschlungen. Selbst das gegen ihn eingesetzte Militär sieht anfangs alt aus – trotz, wie es tatsächlich im Film heißt, einer neuen Geheimwaffe für den Afghanistankrieg. Einem auf vier Beinen gehenden Panzer, über den sich die Taliban bestimmt sofort totlachen würden. Der hier zu einem zum Schreien blödsinnigen Kampf mit dem Meeresungeheuer antritt, aber schließlich vom Hai einfach umgehauen wird und explodiert. Dennoch wird natürlich auch der Killerhai am Schluss in die ewigen Jagdgründe für Filmmonster geschickt.

Inszeniert, geschrieben und produziert hat den Film Trash-Legende Fred Olen Ray, dem – so steht’s auf dem DVD-Cover des Films – Regisseur von „Bikini A Go Go“, „Bikini Round-Up“, „Bikini Chain Gang“, „Ghost in a Teeny Bikini“, „Super Ninja Bikini Babes“ und „Bikini Pirates“. Und „Bikini Babes“ gibt’s auch reichlich in dem inhaltlich wie formalen Filmdesaster „Supershark“. Nach diesem für Freunde der unfreiwillig komischen Filmkost vielversprechenden Auftakt folgen dann „Knochenbrecher im Wilden Westen“ (2.8.), „Thron des Feuers“ (9.8.), „Piranhas“ (16.8.) und „Cherry 2000“ (23.8.). Im Programm ist aber auch John Travoltas wahnwitzig schlechter Scientologen Sci-Fi-Film „Battlefield Earth“.

Wer allerdings fehlt, ist der Dauergast auf den gerade im Internet so beliebten Listen miserabler Filme: Uwe Boll, der als „schlechtester Regisseur aller Zeiten“ gilt. Für seine Nicht-Berücksichtigung hat sich Boll inzwischen in einer Videobotschaft bei Kalkofe und Rütten bedankt. Und dabei gleich mit seinem neusten Streifen, „Assault on Wall Street“ gedroht. In dem Film, sagt er, werden Banker erschossen. Und das sei „ein Thema, was viele Leute begeistern wird.“ Trash-Größen wie Boll schrecken eben vor nichts zurück. Und genau das beweist nun auch Tele 5 mit seiner komischen Reihe.

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Passend zur Hitze

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

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Der erste Google-Glass-Porno

Juli 24, 2013 1 Kommentar
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Krude TV – Comedy von Norden

Der NDR ist schon ziemlich komisch drauf. So zeigt der Sender das Lustigste im Norden gern gegen Mitternacht. Besonders am Freitag nach den sedativ wirkenden Talkshows laufen dort mehr oder weniger witzige Formate wie „Inas Nacht“, „Comedy Contest“ oder „Die Probe“, und nun testet der NDR auf diesem bewährten Nachteulen-Sendeplatz die neue Comedy-Reihe „Krude TV“. In vorerst fünf jeweils 30-minütigen Folgen präsentieren Nils Holst („Die Probe“, „Ganz schön dreist“) und Oliver Kleinfeld („Pimp My Fahrrad“, „Steven liebt Kino“), die gleichzeitig als Autoren, Schauspieler und Regisseure fungieren, kurze Geschichten und Alltagsparodien mit vermeintlich typisch norddeutschen Figuren, mit nordisch trockenem Humor und netten Wortspielereien. Und unterstützt werden sie dabei durch Gastauftritte von Schauspieler Peter Lohmeyer, Udo-Lindenberg-Gitarrist Jörg Sander oder den NDR-Moderatoren Domenica Berger und Yared Dibaba

Politische Satire, wie sie in der ZDF „Heute-Show“ oder in Friedrich Küppersbuschs wunderbarem WDR-„Tagesschaum“ zu sehen ist, darf man von „Krude TV“ allerdings nicht erwarten. Dazu müsste die Reihe ja auch aktueller produziert werden. Viel mehr erinnern die stets in kurzen Häppchen präsentierten Sketche und Szenen an Oliver Dittrichs „Olli, Tiere, Sensationen“, das von März 2000 bis Mai 2001 im ZDF gelaufen ist. Und an die legendären Werbespots, die Mitte der 90er Jahre Komödienspezialist Detlev Buck für eine Flensburger Brauerei inszeniert hat. Aber auch ein Dittsche würde sich im komischen Kosmos von „Krude TV“ bestimmt pudelwohl fühlen.

Das Rad haben Holst und Kleinfeld also nicht neu erfunden, aber sehenswert ist ihre kleine Show dennoch. Und wenn der NDR beschließen sollte, die Sendung über die Testphase fortzuführen, hätten einige ihrer Figuren durchaus Kultformat. Allen voran „Filialleiter Detlefsen“, der offenbar völlig vereinsamt in seinem Supermarkt hockt und dort nun verzweifelt versucht, mit zweideutigen Durchsagen die weiblichen Kunden nicht nur auf Sonderangebote, sondern auch auf sich selbst aufmerksam zu machen. Natürlich ohne jeglichen Erfolg, aber Detlefsen – das sieht man ihm einfach an – wird weitermachen. Auch in einem norddeutschen Supermarkt stirbt die Hoffnung eben zuletzt.

Ähnlich tragisch-komisch sind „Dieter und Stefan“, zwei wortkarge Moped-Rocker, die auch im tiefsten Winter den lieben langen Tag vor ihrem Kiosk herumlungern und dabei tolle Geschäftsideen schmieden – wie einen längst überfälligen Soßenservice, der die Currywurst an ihrem Imbiss kulinarisch aufwerten soll. Richtig schräg sind die preisgekrönten und völlig übermotivierten Hamburger-Turniertänzer von „Shake und Tanz“ unter der Leitung ihres Dance-Captains Oliver, die sich verbissen auf einen Wettstreit mit ihrem Angstgegner aus Bielefeld vorbereiten und dafür anspruchsvolle Einzelfiguren und Choreografien wie „Der Graf“ einüben. Und einfach nur herrlich albern ist der „Holger“, der stets gut gelaunt mit schrecklichen Kalauern die Leute erschreckt.

Eher schwach dagegen kommen beim Auftakt die Musikdoku-Persiflage „Vikktim“ und „Agentenfamilie Tiedemann“ daher. In diesen beiden Beiträgen vertrauen Holst und Kleinfeld einfach nicht der Komik ihrer Figuren, sondern lassen sie viel zu zappelig, zu bewusst komisch agieren. Doch dieses sogenannte Overacting ist ja eine typisch deutsche Comedy-Krankheit, unter der sogar die ach so populäre „Heute-Show“ heftig leidet.

NDR, freitags, 24 Uhr

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