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Kritik: R.E.D. 2

Wer die vermeintlich besten Jahre langsam hinter sich hat, der kann jetzt im Kino neue Kraft tanken. In Dean Parisots „R.E.D. 2“ agieren zahlreiche ältere Stars, als ob sie noch einmal 20 wären. Sie schießen wild um sich, prügeln sich, leisten sich atemberaubende Verfolgungsjagden, klopfen flotte Sprüche und retten ganz nebenbei auch noch die Welt. Und das Schöne ist, man spürt beim Zuschauen, dass den in Hollywood-Ehren ergrauten Akteuren dieser Film richtig Freude gemacht hat. Im Mittelpunkt steht wie schon in Teil eins der frühverrentete Agent Frank Moses (Bruce Willis), der inzwischen seine Krankenkassensachbearbeiterin Sarah (Mary-Louise Parker) geheiratet hat. Mit ihr will er nun endlich seinen verdienten Ruhestand genießen. Doch da hat er die Rechnung ohne seinen alten Kumpel Marvin (herrlich verrückt: John Malkovich) gemacht, der eines Tages plötzlich auftaucht, ihn von einer internationalen Verschwörung warnt. Und dann explodieren auch schon die ersten Autos.

Notgedrungen schließt sich Frank dem ziemlich paranoiden Marvin an, auch die abenteuerlustige Sarah ist mit von der explosiven Partie. Und das Trio versucht auf eigene Faust die Hintermänner der drohenden Verschwörung aufzuspüren. Ihre Reise geht quer über die Kontinente, und verfolgt werden die drei von den schlimmsten Halunken dieser Welt. Die Spur führt schließlich nach Moskau, wo der irre Wissenschaftler Bailey (Anthony Hopkins) eine hochgefährliche Bombe versteckt hat. Und auch der böse Iran hat seine Hände irgendwie mit in diesem teuflischen Spiel.

Das jedoch sollte man auf keinen Fall zu ernst nehmen, genau wie die ziemlich wirre und unlogische Geschichte. Im Vordergrund stehen eindeutig die Akteure, ihre witzigen Dialoge und aberwitzigen Aktionen. Wobei besonders neben Malkovich und Willis Helen Mirren als schießwütige britische Killerqueen hervorzuheben ist, die aber noch Zeit findet, den frisch verheirateten Frank mit weisen Beziehungstipps zu versorgen. Und natürlich ist „R.E.D. 2“ kein James Bond oder Jason Bourne, sondern einfach nur ein herrlicher Spaß für ältere Schauspieler und für ältere Zuschauer.

R.E.D. 2, Regie: Dean Parisot, USA 2013, 116 Min., FSK 16

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: ,
  1. September 13, 2013 um 9:09 am

    Wirklich große Klasse der Film, Maximum Points!

  2. September 14, 2013 um 2:43 pm

    Den wird sich Toldi auch anschauen.

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