Startseite > Uncategorized > Kino: Homefront

Kino: Homefront

Rambo ist wieder da. Zumindest erinnert Phil Broker (Jason Statham), der Held in Gary Fleders „Homefront“, sehr stark an die legendäre Ein-Mann-Armee der Filmgeschichte. Und ähnlich wie Rambo in seinem ersten Abenteuer muss sich der ehemalige Polizist Broker hier gegen üble Hinterwäldler, sogenannte Rednecks, behaupten. Dass er im Kampf gegen diese reaktionären Typen dann selbst zu eigentlich reaktionären Mitteln wie Selbstjustiz greift, wird bestimmt friedlich gestimmte Zuschauer nicht gerade begeistern. Doch als Hommage an das Actionkino der 70er und 80er Jahre ist dieser Film ein Riesenspaß. Und das Drehbuch hat zudem ein Kinoheld dieser Zeit geschrieben: Sylvester Stallone, der auch die Bücher der „Rambo“-Reihe verfasst hat.

Die allerdings wenig überraschende Geschichte stammt aus dem Genre-Baukasten: Nach dem Tod seiner Frau zieht der ehemalige Drogen-Agent Broker mit seiner neunjährigen Tochter Maddy (ein echtes Powermädchen: Izabela Vidovic) unter neuer Identität in ein kleines Provinzstädtchen. Dort will er die schlimmen Dinge, die ihm in den letzten Jahren zugestoßen sind, vergessen und sich vor allem um seine Kleine kümmern. Doch dann löst ein Zwischenfall auf dem Schulhof, bei dem Brokers Tochter einen Jungen – übrigens zu Recht – vermöbelt hat, eine fatale Kettenreaktion aus. Gator (James Franco), der Onkel des Verprügelten und Drogen-Baron der Region, mischt sich nämlich auf Bitten der Mutter (Kate Bosworth) des Jungen in die Angelegenheit ein. Und bei einem Einbruch in Brokers Haus findet er Papiere, die dessen wahre Identität verraten.

Aber es kommt noch Schlimmer. Da ein einflussreicher Gangster-Boss und Chef einer gefürchteten Rockerbande noch mit dem ehemaligen Polizisten eine Rechnung offen hat, erhält dieser von Gator einen entsprechenden Tipp. Der schickt sofort eine kleine Truppe von schwer bewaffneten Bikern los, um sich an Broker zu rächen. Und dann kann Hauptdarsteller Statham mal wieder beweisen, warum er zur ersten Riege von Hollywoods Actionstars zählt. Gefangene werden bei ihm halt nicht gemacht. Gnade ist für ihn ein Fremdwort. Wen er erwischt, den erwischt es gar heftig. Und bei dem erbarmungslosen Gemetzel vergisst der Regisseur sogar die nette Romanze zwischen seinem Helden und einer attraktiven Frau, die sich in der ersten Hälfte des Films abgezeichnet hat. Schade, aber auch der gute alte Rambo hatte ja wenig Glück mit den Frauen.

Homefront, Regie: Gary Fleder, USA 2013, 100 Min., FSK: 16

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: ,
  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: