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TV-Kritik: Immer wieder anders

Am Freitagabend tut sich etwas in der ARD. Liefen dort zur besten Sendezeit bisher meist Filme auf Groschenroman-Niveau, so findet man inzwischen immer häufiger durchaus sehenswerte Produktionen. Das neuste Beispiel ist Matthias Steurers romantische Tragikomödie „Immer wieder anders“ (Drehbuch: Sophia Krapoth). In ihr geht es um eine Ehescheidung, von der so locker und leicht erzählt wird, dass der Film trotz aller Dramatik einfach Spaß beim Zuschauen macht. Dabei werden nervige Alltagsprobleme durchaus realistisch behandelt. Und das Happyend ist sogar arg vorhersehbar. Was allerdings überhaupt nicht stört, weil der Zuschauer den beiden sympathischen Protagonisten des Films ein schönes Ende von Herzen gönnt.

Die im Stil von bekannten US-Vorbildern inszenierte Geschichte handelt von Katja und Jan, die erst ein paar Jahre verheiratet sind. Die beiden haben zwei kleine Kinder und sich gerade ein schmuckes Haus gebaut. Und schon kommt es zu einer dramatischen Krise. Als Katja zufällig erfährt, dass Jan fremdgeht, wirft sie ihn knallhart hinaus und reicht gleich die Scheidung ein. Doch die danach, auch rechtlich, vollzogene Trennung bewirkt wahre Wunder. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft, die nicht mehr durch den vorher üblichen Alltagsstress belastet ist. Und obwohl sie im Lauf der Zeit neue Partnerschaften eingehen, ist beim Zuschauen wohl jedem schnell klar, dass Katja und Jan irgendwann wieder zueinander finden werden.

Das verraten allein schon die schmachtenden Blicke, die sich Barnaby Metschurat und Katharina Wackernagel ständig zuwerfen. Die Chemie zwischen den zwei Hauptdarstellern scheint also mehr als gestimmt zu haben. Zudem ziehen sich ja Gegensätze bekanntlich an. So ist Wackernagels Katja eine sinnliche, gleichwohl resolute Frau, während Metschurats Jan den ewigen Jungen spielt, der einfach nicht erwachsen werden möchte. Warum auch bei dieser Frau?

ARD, 21.02.2014, 21:15 Uhr 
Eins Festival, 25.02.2014, 18:30 Uhr / Eins Festival, 26.02.2014, 07:00 Uhr
Eins Festival, 26.02.2014, 12:30 Uhr

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