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Archive for Mai 2014

Godzilla vs. Walter White

Mai 15, 2014 1 Kommentar
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Und nun die Werbung

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Ruhe bitte!

Mai 14, 2014 1 Kommentar
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Und Action!

Mai 14, 2014 1 Kommentar
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Tatort – Ohnmacht

Am Schluss – der Abspann läuft bereits – schlägt Ohnmacht endgültig blutig in Gewalt um. In einer kurzen beklemmenden Szene, die beim Zuschauer lange nachwirkt. Und wohl auch Anlass sein wird für manch aufgeregte Diskussion über einen „Tatort“, der ungemein viele Fragen aufwirft, aber keine billigen Antworten oder Erklärungen liefert und der gerade deswegen so unbequem, sperrig und ehrlich ist. Dabei ist die Geschichte für die beliebte Krimi-Reihe keineswegs neu, beispielsweise erinnert die Ausgangssituation stark an den Berliner-„Tatort – Gegen den Kopf“, der erst vor einem Jahr ebenfalls einen Totschlag in einer U-Bahn thematisiert hat.

In dem jetzt gesendeten Kölner-Fall „Ohnmacht“ wird am späten Abend ein Jugendlicher in einer U-Bahn-Station von anderen Heranwachsenden grundlos überfallen, zusammengeschlagen und schwer verletzt. Hauptkommissar Max Ballauf (Klaus J. Behrendt), der nach einem Feierabendbier mit seinem Kollegen Freddy Schenk (Dietmar Bär) an Gebhards bekannter heimelicher Imbissbude (ja, sie ist nach zweimaliger „Tatort“-Abstinenz wieder da!) zufällig Zeuge dieses Vorfalls wird, mischt sich sofort ein. Daraufhin wird er ebenfalls angegriffen und schließlich auf die Gleise vor einen gerade hereinrollenden Zug gestoßen. Während Ballauf wie durch ein Wunder sich im letzten Moment leicht lädiert retten kann, ergreifen die Schläger erfolgreich die Flucht.

Dennoch werden die Haupttäter bereits am Tag darauf ermittelt. Es sind der erst 17-jährige Kai Göhden (Robert Alexander Baer), der wegen diverser Delikte für die Polizei kein Unbekannter ist, und die gleichaltrige Janine Bertram (Nadine Kösters). Beides Kinder aus gutem Haus, die sofort die Schuld clever auf ihr Opfer schieben. So erklärt Janine, dass der junge Mann sie sexuell belästigt und Kai ihr daher nur geholfen habe. Auch Ballauf wird von den beiden und später sogar im Internet beschuldigt, sich bei dem Vorfall wie ein betrunkener Schläger aufgeführt zu haben. Und diese Verteidigungsstrategie zeigt durchaus Wirkung auf die ermittelnden Behörden und Beamten.

Doch nicht die eigentliche Tätersuche ist das Spannende an dem Fall, sondern die zahlreichen kleinen und überraschenden Wendungen, die die Geschichte nimmt. Dabei kommen immer neue Aspekte ins Spiel, die anschließend von den ermittelnden Beamten mühsam auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden müssen. Doch neben dieser normalen „Tatort“-Arbeit hat der von Thomas Jauch nach einem Drehbuch von Andreas Knaup inszenierte Film noch eine ganz besondere emotionale Qualität: Er beschreibt ein System der Ohnmacht, eine unglaubliche Hilflosigkeit aller Betroffenen und der damit befassten Institutionen, die auch den Zuschauer schnell erfasst. Weder Eltern noch Polizei oder Justiz wissen, wie sie auf einen Fall reagieren sollen, in denen Jugendliche aus reinem Spaß an der Gewalt handeln, ja letztlich sogar zu Totschlägern werden. Und zusätzlich erschwert wird dies, da die sonst gängigen Motive für eine solch brutale Tat sich auf die Täter scheinbar nicht anwenden lassen. Was schließlich den Betroffenen bleibt, ist pure Resignation. Und ohnmächtige Wut, die dann in diesem Film selbst in Gewalt mündet.

Aber bei aller Schwere und Tristesse, es gibt zum Glück noch eine heitere Personalie: Das Assistenten-Casting beim Kölner-„Tatort“ geht weiter! Nachdem zuletzt Patrick Abozen den Aushilfs-Assi von Ballauf und Schenk gespielt hat, ist nun in gleicher Position Lucie Heinze als Miriam Häslich zu sehen, die ähnlich wie ihr Vorgänger für frischen Wind in diesem eingespielten Team sorgt. Und bereits beim nächsten Fall bewirbt sich dann die Berlinerin Kathrin Angerer für diesen offenbar gefragten Serien-Job. Ob am Schluss auch die Zuschauer an der Wahl beteiligt werden, bleibt allerdings abzuwarten.

ARD, 11.05.2014, 20:15 Uhr
Eins Festival, 11.05.2014, 21:45 Uhr / Eins Festival, 11.05.2014, 23:45 Uhr
ARD, 13.05.2014, 00:35 Uhr

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Neues von der Region Hannover

Mai 8, 2014 2 Kommentare
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Montagsdemo

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Tolle Mucke

Mai 6, 2014 1 Kommentar
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Ein bisschen Wahlwerbung

Mai 6, 2014 1 Kommentar
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Jack is back!

Der Mann brauchte wirklich mal eine Pause. Schließlich hat er nicht nur in insgesamt 192 Folgen eigenhändig 270 Bösewichte getötet. John Rambo schaffte gerade mal 240. Sondern bei seinem letzten Einsatz vor vier Jahren hat der US-Antiterror-Agent das unglaubliche Kunststück fertig gebracht, New York vor der Explosion einer atomaren Bombe zu bewahren, hat den amerikanischen Präsidenten zum Rücktritt gezwungen, einen ehemaligen US-Präsidenten in den Selbstmord getrieben und fast einen russischen Präsidenten gezielt erschossen. Und das alles in nur 24 Stunden! Da kommt man schon mal ins Schwitzen. Was bei ihm dann auch entsprechend böse Spuren hinterlassen hat.

Aber jetzt ist er ja wieder da: Jack Bauer (Kiefer Sutherland), der einsame Held der TV-Serie „24“, deren neunte Staffel „Live Another Day“ nun weltweit parallel gestartet wurde, bei uns im Bezahlfernsehen auf Sky, während ein genauer Sendetermin im frei empfangbaren TV noch nicht feststeht. Allerdings wurde schon am Morgen nach Start der Auftakt dutzendfach in Internet-Tauschbörsen zum illegalen Download angeboten.

Angefangen hat Jacks internationale Erfolgsgeschichte am 6. November 2001, also kurz nach den Terroranschlägen in den USA, und der danach propagierte Krieg gegen den Terror hat dann inhaltlich auch „24“ bestimmt. Dennoch hat vor allem die Machart dieses Mehrteilers Schule gemacht, besonders die in Echtzeit ablaufende Handlung, an der sich 2006 sogar ein Münchner-„Tatort“ versucht hat, und die perfekt eingesetzte Split-Screen-Technik, die gleichzeitig mehrere Handlungsstränge in Bildschirmfenstern zeigt. Auch politisch hat die Serie einiges vorweggenommen, wenn nicht sogar beeinflusst. So war in ihr, noch lange vor Barack Obama, ein afroamerikanischer US-Präsident zu sehen. Auch einer Frau gelang in der Serie der Sprung in dieses hohe Amt, worüber sich ja hauptsächlich Hillary Clinton freuen darf. Und da ist es hoffentlich nur ein Zufall, dass Jack Bauer gerade in einer Zeit wiederbelebt wird, in der viele an einem heißen Remake des Kalten Krieges arbeiten.

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