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Archive for Juni 2014

Ein bisschen Billard

Juni 30, 2014 4 Kommentare
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The Rolling Stones – Bobby Womack Tribute

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Kino: Mädelsabend

Es muss ja nicht immer „Hangover“ sein. Auch Steven Brills Komödie „Mädelsabend“, der im Original wesentlich treffender „Walk of Shame“ heißt, zeigt witzig, welche schlimmen Folgen übermäßiger Alkoholkonsum haben kann. Tatort ist hier Los Angeles, wo Meghan (Elizabeth Banks, „Die Tribute von Panem“), Nachrichtensprecherin eines Lokalsenders, einen feucht-fröhlichen Abend verbringt. Dabei wird die Blondine zufällig von dem Schriftsteller Gordon (James Marsden) aufgegabelt. Nach einer romantischen Liebesnacht wacht sie morgens in seiner Wohnung auf. Und erfährt kurz danach über die Mailbox ihres Handys, dass sie in wenigen Stunden ein wichtiges Bewerbungsgespräch hat. Verkatert macht sich Meghan in ihrem kurzen gelben Kleidchen sofort auf den Weg, vergisst aber in der Wohnung ihres da noch namentlich unbekannten Lovers ihr Telefon, ihr Geld und ihre Papiere. Doch damit nicht genug: Auch ihr Auto ist abgeschleppt worden.

Das ist der Beginn einer aberwitzigen Odyssee durch die morgendliche Großstadt, bei der Meghan die absurdesten Situationen erlebt und im wahrsten Sinn des Wortes erleidet. Dabei unterhält der Film nicht nur durch seine bisweilen herrliche Situationskomik, sondern durch seine politisch-unkorrekten Witzeleien und durch sein gekonntes Spiel mit den Vorurteilen seiner Zuschauer. Aber auch Elizabeth Banks schaut man gern zu, wie sie mit ihren Stöckelschuhen von einem Fettnäpfchen ins nächste stakst. Dabei agiert sie so erfrischend komisch, dass selbst flaue Witze noch halbwegs lustig sind. Und selbst das obligatorische Happyend besitzt noch eine überraschende Pointe. Kurzum: Zwar ist dieser Mädchenabend keine filmische Offenbarung, aber ein richtig netter Spaß für zwischendurch.

Mädelsabend, Regie: Steven Brill, 95 Minuten, FSK: 12

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Ein großer Torwart

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Fenster zu!

Nein, Stimmen höre ich nicht. Noch nicht! Aber bei der gerade laufenden Fußball-WM habe ich plötzlich fast schon prophetische Gaben entwickelt. Zumindest bei den Spielen der deutschen Mannschaft. Beispielsweise beim Auftaktmatch gegen Portugal, wo mir dieses Phänomen zum ersten Mal aufgefallen ist. Da gab es vermutlich als nettes Gastgeschenk einen Elfmeter für unsere Jungs. Thomas Müller tritt also an, und noch bevor er den Ball überhaupt berührt hat, wusste ich, der ist drin.

Ähnliches geschah ein wenig später bei einem Gewusel vor dem portugiesischen Tor, bei dem wiederum Müller sich überraschend frei spielte. Und noch bevor der Ball im Tor zappelte, hatte ich dies bereits wieder mit höchster Gewissheit vorhergesehen. Auch bei den weiteren Toren wiederholte sich dieses übersinnliche Spiel. Das klingt vielleicht ein wenig verschroben oder gar verrückt, hat aber auch was Beruhigendes, weil man von plötzlich eintretenden Situationen ja nicht überrascht wird. Andererseits raubt einem diese seherische Kraft schon arg die Spannung. Und daher hab ich beim zweiten Spiel der Deutschen meine Zimmerfenster prophylaktisch vorm Spiel geschlossen, was sofort gegen den metaphysischen Spuk geholfen hat.

Denn verantwortlich für das Phänomen ist die Kirche. Genauer gesagt die unserem Wohnhaus gegenüberliegende Dreifaltigkeitskirche, deren Gemeinde bei den Spielen unserer millionenschweren Jungs zum Public Viewing in den Pfarrgarten lädt. Da jedoch bei diesem öffentlichen Fußballschauen ein Fernseher läuft, auf dem das jeweilige Spiel auf einem schnelleren Übertragungsweg zu sehen ist als auf meinem Gerät, jubeln die Public Viewer schon rund zehn Sekunden früher über Tore, die auf meinem „langsameren“ Fernseher noch gar nicht gefallen sind. Dabei gibt’s, wie zu lesen war, Verzögerungen von bis zu 40 Sekunden. Am schnellsten ist übrigens das gute alte UKW-Radio, während Fernsehen über das Internet am langsamsten ist.

Je moderner also die Technik wird, desto verzerrter wird unsere Wirklichkeit. Und da sich komischerweise kein Politiker in Berlin oder Brüssel um dieses Problem, das ja sehr viele betrifft, kümmert, gibt es für mich beim nächsten Deutschland-Spiel wieder nur eins: Fenster zu! Das hilft wenigstens ein Stück weit gegen diese in Unordnung geratene (Fußball-)Wirklichkeit.

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Ohrfeige

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Großartig!

Juni 26, 2014 1 Kommentar
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Juni 25, 2014 2 Kommentare
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Tolle Tricks

Juni 24, 2014 1 Kommentar
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Kino: About Last Night

Eine romantische Beziehungskomödie der etwas anderen Art kann man sich nun in den Kinos anschauen. Anders, weil in „About Last Night“ die vier Hauptdarsteller Afroamerikaner sind, was leider längst noch nicht selbstverständlich ist. Und anders, weil es sprachlich und auch bisweilen sexuell für einen amerikanischen Vertreter dieses Genres ganz schön zur Sache geht. Besonders der Comedy-Star Kevin Hart plappert unentwegt und in einem atemberaubenden Tempo so frivol, dass er damit zartbesaiteten Zuschauern wohl den letzten Nerv rauben wird.

Hart spielt Bernie, der mit Joan (Regina Hall) eine heftige, wenn auch erstaunlich offene Beziehung hat, bei der es beiden vor allem um heißen Sex geht. Bei einem Date bringen die zwei ihre Freunde Debbie (Joy Bryant) und Danny (Michael Ealy) mit, die sich dann auch prompt ineinander vergucken. Schnell steht fest, dass diese beiden mehr wollen als ein flüchtiges Sexabenteuer. Der Film verfolgt nun die Entwicklung dieser ungleichen Paare, zeigt ihre Krisen, vorübergehenden Trennungen, Seitensprünge und romantischen Versöhnungen. Wobei – wie im richtigen Leben – die „moralisch-unkorrekteren“ Bernie und Joan den interessanteren und auch witzigeren Part übernehmen, während das Beziehungsgeplänkel von Debbie und Danny oft langweilig ist.

Zwar hat Steve Pinks Komödie, die recht frei auf David Mamets Theaterstück „Sexual Perversity in Chicago“ und einer Verfilmung aus dem Jahr 1986 basiert, nicht viel Neues über den alltäglichen Stellungskrieg von Paaren zu berichten. Aber dank ausreichend lustiger Einfälle und einiger wirklich amüsanter Momente fühlt man sich doch alles in allem gut unterhalten. Und dass dann am Schluss ausgerechnet einem Hund das Happyend zu verdanken ist, ist ja auch mal ganz schön.

About Last Night, Regie: Steve Pink, 100 Minuten, FSK: 12

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