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Archive for Juni 2014

Neues von der Todesstrafe

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Sag NEIN!

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Nein, diese Kinder

Juni 17, 2014 2 Kommentare
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Murmeltier-Alarm

Juni 17, 2014 4 Kommentare

Und täglich grüßt das Murmeltier. Genau wie der traurige Held in diesem Film, der in einer Zeitschleife festsitzt und immer wieder denselben Tag durchlebt, habe ich mich kürzlich gefühlt. Anlass ist der Geburtstag meines alten Freunds Martin gewesen, der schon seit langem in einer recht hübschen Wohnung mit Dachterrasse in der Nähe des Maschsees wohnt. Genau fünf Jahre bin ich nicht dort gewesen, weil ich mir aus gesundheitlichen Gründen den Aufstieg in den dritten Stock nicht zugetraut habe. Dass das ansonsten moderne Gebäude keinen Aufzug hat, zeigt übrigens, wie optimistisch seine Bewohner sind. Sie glauben auch in Zukunft, also im Alter, auf einen Fahrstuhl verzichten zu können. Wenn sie sich da mal nicht täuschen.

Jedenfalls hab ich an dem Abend den Aufstieg ja geschafft. Und als ich die Terrasse betreten habe, bin ich sofort schlagartig in einer Zeitschleife festgesessen. Denn alles ist wie jedes Jahr an Martins Geburtstag gewesen: Die Gäste, die an dem langen Tisch gesessen haben, sind dieselben gewesen. Selbst die Sitzordnung hat sich nicht verändert. Der Grill mit den Würsten und Steaks ist wie immer viel zu spät angeworfen wurden. Auch das an diesem Abend traditionell kühle Wetter ist sich treu geblieben. Genau wie Tom, der stets als letzter kommt. Und der Gastgeber, der ist mal wieder völlig überfordert gewesen, hat aber nach jahrelanger Übung die Dinge schließlich in den Griff bekommen. Und dann die ganze Zeit über genervt mit viel zu lauter Hintergrundmusik: mit Rocktiteln, die ich schon vor 30 Jahren nicht hören wollte.

Gewiss, es hat im Unterschied zu vor fünf Jahren leichte, kaum wahrnehmbare Veränderungen gegeben. Vor allem bei den männlichen Gästen, deren Bäuche an Gewicht zugenommen haben. Und die inzwischen gern mal mit ihrem fortgeschrittenen Alter kokettieren, in dem sie sich Prostata-Witze erzählen. Aber ansonsten ist mir kaum etwas aufgefallen. Was allerdings kaum wundert, schließlich hat das eherne Geburtstagsritual sogar Martins Ehe heil überstanden. Und dass er wie im Murmeltier-Film die Zeitschleife durch eine neue tiefe Liebe in den kommenden Jahren irgendwann beenden kann, würde nicht nur mich arg überraschen. Wäre im Grunde auch schade allein schon wegen der gegrillten Würste, die es dann womöglich nicht mehr gibt.

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Tom and me beim Geburtstag des Kondom-Papstes.

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Gysi

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Böhmermann

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Kino: Oktober November

Ach, wenn der Schluss nicht wäre, man könnte den Film „Oktober November“ uneingeschränkt empfehlen. Allein schon wegen des wunderbaren Schauspielerensembles, das unter der Leitung des österreichischen Arthaus-Regisseurs Götz Spielmann („Revanche“) eine den Zuschauer wirklich fesselnde Leistung zeigt. Aber auch die Bilder, die Kameramann Martin Gschlacht eingefangen hat, sind exzellent. Und ihm gelingt sogar das Kunststück eine Nahtoderfahrung gekonnt filmisch umzusetzen.

Im Mittelpunkt dieses herbstlichen Familiendramas stehen die zwei ungleichen Schwestern Sonja (Nora von Waldstätten) und Verena (Ursula Strauss). Sonja lebt als gefeierte Film-Schauspielerin in Berlin, führt nach außen zwar ein schillernd aufregendes Leben, fühlt sich aber in ihrem Inneren trotz ihrer schnell wechselnden Männerbeziehungen schrecklich einsam. Verena dagegen ist Hausfrau und Mutter. Sie kümmert sich in ihrem Heimatdorf mitten in den österreichischen Bergen um ihren verwitweten Vater (Peter Simonischek) und um den alten Gasthof, den ihre Familie bis zum Tod der Mutter betrieben hat. Und Verena, die von einem aufregenden Leben wie das ihrer Schwester träumt, hat eine heimliche Affäre mit dem Landarzt (Sebastian Koch).

Als der Vater schwer erkrankt, führt das die Schwestern langsam wieder zueinander. Ein schwieriger Prozess voller kleiner Rückschläge, der so eindringlich gespielt wird, dass man ihn trotz des betont ruhigen Tempos gebannt verfolgt und der schließlich seinen Höhepunkt findet am Sterbebett des Vaters. Doch diese endlos lang wirkende Sterbeszene ist so realistisch und bedrückend inszeniert, dass sie beim Zuschauer lange nachwirkt und leider auch ziemlich bös aufs Gemüt schlägt.

Oktober November, Regie: Götz Spielmann, 114 Minuten, FSK: 12

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Monsteralarm

Juni 12, 2014 2 Kommentare
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Gemein!

Juni 12, 2014 1 Kommentar
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Genau!

Juni 11, 2014 2 Kommentare
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