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Archive for Juli 2014

Mein neuer Sport

Juli 31, 2014 1 Kommentar
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Sehr schön!

Juli 30, 2014 1 Kommentar
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Und nun das Wetter

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TV-Kritik: Du hast es versprochen

Wer schon einmal auf Hiddensee war, wird die beliebte Ostseeinsel kaum wiedererkennen. In „Du hast es versprochen“ sieht sie aus wie ein verwunschenes Eiland, in deren finsteren Wäldern man sich nachts wahrlich nicht verirren möchte und das zudem von nur wenigen kauzigen Menschen bewohnt wird. Touristisch gesehen, ist Axel Schmidts Film jedenfalls keine Werbung für Hiddensee. Was man allerdings auch nicht erwarten darf, schließlich ist dieser Ort hier Schauplatz für eine gespenstische Geschichte, wie sie selten in deutschen Produktionen erzählt wird.
Vor ziemlich genau 25 Jahren haben dort zuletzt die damals besten Freundinnen Hanna (Mina Tander, „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“) und Clarissa (Laura de Boer) ihre Ferien verbracht. Danach haben die zwei Mädchen sich aus dem Auge verloren. Inzwischen arbeitet Hanna als Ärztin in einem Krankenhaus, in das eines Tages nach einem Selbstmord Clarissa eingeliefert wird. Trotz der unglücklichen Umstände ist die Wiedersehensfreude der beiden groß. Und sie beschließen noch einmal gemeinsam auf ihrer alten Insel Urlaub zu machen. Mit dabei ist auch Hannas siebenjährige Tochter Lea. Und alle drei mieten sich in dem Ferienhaus ein, in dem sie vor langer Zeit vermeintlich unbeschwerte Tage verbracht haben.
Doch schon kurz nach ihrer Ankunft geschehen mysteriöse Dinge: Hanna wird plötzlich von anfangs kaum erklärbaren Ängsten gequält. Der Mann, der sich schon früher um das Ferienhaus gekümmert hat, fordert sie sogar auf, sofort zu verschwinden. Auch die örtliche Fischhändlerin (unheimlich: Katharina Thalbach) scheint irgendetwas zu verbergen zu haben. Vor allem taucht immer wieder ein kleines Mädchen auf, das sie zu verfolgen scheint. Und es bleibt sehr lange im Dunkeln, ob dieses seltsame Wesen Wirklichkeit oder nur eine Wahnvorstellung Hannas ist. Zudem gelingt es der Regisseurin gekonnt, eine zu alldem passende gruselige Atmosphäre aufzubauen, die dann fast den ganzen Film und das Handeln der Figuren bestimmt. Dass sie dabei oft mit bekannten Versatzstücken aus amerikanischen Mystery-Horror-Filmen arbeitet, stört beim Zuschauen kaum.
Und noch ein Kunststück gelingt Axel Schmidt, die zusammen mit Valentin Mereutza auch das Drehbuch schrieb, bei ihrem Langfilmdebüt: Nach etwa 45 Minuten scheint die Geschichte auserzählt, das finstere Geheimnis also gelüftet, doch dann geht es erst richtig zur Sache, auch blutig mit der Axt, und vor allem gibt es eine wundersame, tatsächlich überraschende Wendung samt bitterbösen Happy End. Für Freunde des gepflegten Horrors ist der Film ein richtig netter Spaß, der durchweg ordentlich inszeniert ist.
Mit „Du hast es versprochen“ eröffnet das ZDF die Reihe „Shooting Stars – Junges Kino im Zweiten“, die der Sender jetzt zum dritten Mal präsentiert. Im Mittelpunkt stehen erste lange Filme junger Regisseure, die durchweg fürs Kino produziert sind und die dort aber nur für kurze Zeit in wenigen Lichtspielhäusern zu sehen gewesen sind. Leider verhindert jetzt auch der späte Sendetermin, jeweils montags kurz nach Mitternacht, dass ein breiteres TV-Publikum diese kleine Talentshow des deutschen Kinos betrachten wird. Angekündigt sind für die kommenden Wochen Kirsi Liimatainens Familiendrama „Festung“, Felix Stienz’ Roadmovie „Puppe, Icke und der Dicke“, Stanislav Günters Krimidrama „Nemez“, Christian Klandts Coming of Age-Film „Little Thirteen“ und Fabian Möhrkes Tragikomödie „Millionen“.
ZDF, 29.07.2014, 23:00 Uhr
ZDF-Kultur, 01.08.2014, 22:00 Uhr / ZDF-Kultur, 02.08.2014, 01:10 Uhr

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Disneyland

Juli 24, 2014 1 Kommentar
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So gehen die Affen

Juli 24, 2014 1 Kommentar
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Ist das noch normal?

Juli 23, 2014 1 Kommentar
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Party

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TV-Kritik: Science Busters

Manchmal hat das öde Sommerloch, in dem das Fernsehen gerade zu versinken droht, auch seine guten Seiten. Da sich auf 3sat das werktägliche Wissenschaftsmagazin nano für einige Zeit in den Sommerurlaub verabschiedet hat, kommen auf seinem Sendeplatz, um 18.30 Uhr, von heute an auch deutsche Zuschauer endlich in den Genuss des wunderbaren österreichischen Wissenschaftskabaretts Science Busters. Ein Trio, das bereits 2007 gegründet worden ist und in unserem Nachbarland auch wegen seiner vielgesehenen Fernsehauftritte längst eine kleine Institution ist. Auch im Internet auf der Videoplattform YouTube ist die Truppe sehr präsent. Und inzwischen gibt es auch Bücher und DVDs des populären Ensembles.

Auf 3sat werden vom 21.07. an in insgesamt 13 Sendungen – auch für absolute Laien und für Nicht-Österreicher verständlich – auf witzige Art die letzten drängenden Fragen der Menschheit beantwortet – von keinen Geringeren als den beiden Wiener Professoren Heinz Oberhummer (Theoretische Physik) und Werner Gruber (Experimentalphysik) sowie dem mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Kabarettisten Martin Puntigam. Gleich zum Auftakt entzaubert das Trio die angeblich wundersame Wirkung von Superjoghurt beispielsweise bei Blähbauch. Und vom 73jährigen und dabei dennoch stets wie ein Derwisch über die Bühne tobenden Oberhummer erfährt der Zuschauer, dass dieses Wunderlebensmittel fast gar nichts bewirkt. Es sei denn, man führt es rektal ein. Und das macht wohl kaum einer.

Selbst Leute, die bei so vermeintlich anrüchigen Themen sofort die Nase rümpfen, werden hier wegen der ansteckend lustigen Ausführungen ihren Spaß haben. Auch bei der anschließend vom rundlichen Gruber aufgeworfenen Frage: Was hilft besser gegen Durchfall: Cola oder Facebook? Alte Hausmittel sind, erfährt der Zuschauer, jedenfalls völliger Unsinn, genau wie Anti-Durchfall-Pillen. Und was wirklich hilft, ist so abwegig, dass wir es hier vorab nicht verraten möchten. Daneben werden in der Auftaktfolge auch gleich noch die Bachblüten-Therapie als unsinniger Hokuspokus vorgeführt – Resümee: Viele Behauptungen, hohe Kosten, wenig Nutzen. Und man lernt das Conan-Bakterium kennen. Die wahrscheinlich widerstandsfähigste Mikrobe der Welt, die selbst einen Atomkrieg überleben würde und angeblich gar als Speichermedium für digitale Daten taugt. Allerdings gibt es noch keine passenden Lesegeräte.

Das alles wird in einem für Österreicher schon ungewohnt hohen Tempo präsentiert. Wobei die Moderation der Kabarettist Puntigam souverän übernimmt, der die Ausführungen der beiden renommierten Wissenschafter stets mit charmanten, nie penetranten Wiener Schmäh kommentiert. Ähnlich brisant wie in der ersten Folge geht’s dann auch weiter mit fürchterlich ernsten Themen wie „Die Globulisierungs-Falle – Schütteln, verdünnen, absahnen“, „Die Physik des Oktoberfests“, „Hatte der Urknall Hintermänner?“ oder „The Making of a Live-Schweinsbraten“, einem Ausflug in die Kulinarische Physik. Und für den Winter wurden den Science Busters schon Sendetermine auf 3sat zumindest in Aussicht gestellt. Auf einem hoffentlich zuschauerfreundlicheren Sendeplatz. Schließlich müssen sich die Österreicher vor populären deutschen Wissenschaftskabarettisten wie Vince Ebert oder Eckhard von Hirschhausen nicht verstecken. Ganz im Gegenteil! Und dass Physiker sowieso im tiefen Grund ihres Herzens lustige Menschen, weiß jeder, der schon einmal die weltweit erfolgreiche Comedy-Serie „The Big Bang Theory“ geschaut hat.

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Immer die Ruhe

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