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Kino: Die Mamba

Es hat lange gedauert, aber jetzt hat auch Wien seine „nackte Kanone“. An diesen 1988 gedrehten Filmspaß mit Leslie Nielsen in der Hauptrolle erinnert sehr stark die österreichisch-deutsche Komödie „Die Mamba“. Klamauk steht also auch hier im Vordergrund, bekannte Filme werden parodiert, die dabei erzählte Geschichte ist ähnlich hanebüchen und natürlich ist der Hauptdarsteller ein mit allen Wassern gewaschener Komödiant: der Kabarettist und Schauspieler Michael Niavarani, der das unglaubliche Kunststück fertiggebracht hat 2011 in einer Fernsehshow als lustigster Österreicher gewählt zu werden. Und er ist gleich in einer Doppelrolle zu bestaunen als trotteliger Wiener Sounddesigner Hossein und als internationaler Topterrorist „Die Mamba“. Das führt dann natürlich im Film zu mehr oder weniger lustigen Verwechslungen.

Im Mittelpunkt des komischen Treibens steht ein geplanter Terroranschlag, für den finstere Mächte die schon erwähnte Mamba engagieren. Dummerweise wird von ihnen dieser Top-Ganove jedoch mit dem gerade arbeitslos gewordenen Hossein verwechselt. Obwohl ihm manches seltsam vorkommt, macht er sich auf den Weg nach London und dann schließlich nach Casablanca. Dort soll er, was er allerdings erst sehr spät realisiert, mit einer charmanten Nachwuchsterroristin, einer Art Lara-Croft-für-Arme (Melika Foroutan), einen einflussreichen Zeitgenossen eliminieren. Ihn auf den Fersen ist aber der beste Mann des CIA, den Christoph Maria Herbst in bewährter Stromberg-Manier verkörpert. Und außerdem mischt noch die lokale „Al-Kaida“-Filiale mit, die aus abstrus unfähigen Typen besteht.

Inszeniert hat diesen in einigen guten Momenten sogar frechen Spaß der deutsch-iranische Regisseur Ali Samadi Ahadi („Salami Aleikum“), der übrigens in Hannover sein Abitur ablegte und danach auch Sozialwissenschaften studierte. Und Freunde des sinnfreien Klamauks kommen in dem Film voll auf ihre Kosten, obwohl das übertriebene Overacting einiger Akteure bisweilen doch arg nervt.

 

Die Mamba, Regie: Ali Samadi Ahadi, 96 Minuten, FSK: 12

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