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Posts Tagged ‘Selbstmord’

Japan: Aokigahara oder der Selbstmörder-Wald

Über diesen mysteriösen Wald schreibt Wikipedia u.a.:

Aokigahara (青木ヶ原?), also known as the Sea of Trees (樹海 Jukai?), is a 35 km2 forest that lies at the base of Mount Fuji in Japan. The caverns found in this forest are rocky and ice-covered annually.

The forest, which has a historic association with demons in Japanese mythology, is a popular place for suicides; in 2002, 78 bodies were removed from the area despite signs asking people to reconsider their actions.“

Eine interessante Fotoreportage gibt es dazu bei Weird Asia News.

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Darwin Awards 2009

Die Umstände sind gerade nicht besonders gut. Und daher heute mal notgedrungen einen Evergreen, über den wir schon des Öfteren in dieser kuschligen Kolumne geschrieben haben: die Darwin Awards, tiefschwarzhumorige Preise, die seit 1994 an Menschen verliehen werden, die durch ein absolut dummes Verhalten ums Leben gekommen sind. Also eine Art Selbstmord aus Blödheit, der zumindest angeblich dafür sorgt, dass sich der Gen-Pool der Menschheit verbessert. Angeblich, wie gesagt. Und obwohl das Ganze doch arg zynisch ist, muss ich fast jedes Jahr wieder über die Taten der Preisträger lachen. Ja, so ist halt der Mensch.
Der erste Preis für das Jahr 2009 ging an ein Einbrecherduo aus Belgien, an zwei Möchtegern-Räuber aus dem Städtchen Dinant. Im September brachen die beiden in eine Bank ein. Und wollten dann dort einen Geldautomaten mit Dynamit sprengen. Klingt clever, bloß sollte man sich schon ein bisschen mit Sprengstoff auskennen. Die Zwei haben sich nämlich höllisch verschätzt. Und daher flog nicht nur der Geldautomat in die Luft, sondern gleich die ganze Bank. Der eine Räuber war sofort tot, der andere wurde erst nach 12 Stunden tot aus den Ruinen geborgen. – Kurzer Kommentar eines Fans dieser Auszeichnung: Kreditkarten sind sicherer!
Der dritte Platz ist eher läppisch: Eine Amerikanerin ignoriert während eines Hochwassers die Polizeisperren und stürzt mit ihrem Moped in die reißenden Fluten eines Flusses. Sie wird kurz danach gerettet. Und damit wäre die Geschichte eigentlich zu Ende. Allerdings versucht die Frau dann noch ihr Moped zu bergen. Und ertrinkt im Fluss! Dumm gelaufen.
Die beste Geschichte ist die von dem Mann aus Florida, den nach einem Bar-Besuch auf dem Nachhauseweg ein dringendes Bedürfnis überkommt. Da er gerade mit seinem Auto im Stau steht, parkt er es kurzerhand auf dem Standstreifen, steigt aus, springt elegant über die Begrenzungsmauer – und landet 20 Meter tief. Das Auto war nämlich gerade auf einer Brücke über eine Eisenbahnlinie. Und der Mann nach dem Sturz auf der Stelle tot.
Wenn man sich die Szene vorstellt, dann … Nun ja. Aber totlachen sollte man sich nicht. Sonst gewinnt man womöglich im kommenden Jahr selber einen Darwin Award. Und wer will den schon haben?
Das war unsere Grippe-Notausgabe, und mehr Infos zu dem Preis findet man auf: darwinawards.com
(Netzgeflüster aus der Hannoverschen Allgemeinen vom 14.01.)

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